Vergangene Veranstaltungen
Film
Waldheims Walzer
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
„Als ich das Material, das ich vor 30 Jahren bei Demonstrationen gegen Waldheim gedreht hatte, wieder sah, war ich schockiert. Hatte ich vergessen, wie leicht Emotionen gegen andere geschürt und von populistischen Politikern benutzt werden können? In Waldheims Walzer versuche ich zu analysieren, was damals los war. Und uns heute leider bekannt vorkommt, wenn wir Trump, Kurz/Strache und andere Meister der „Alternativen Fakten“ und des Populismus denken. …“ Ruth Beckermann
WALDHEIMS WALZER ist ein Film über Lüge und Wahrheit. Über „alternative Fakten“. Über individuelles und kollektives Bewusstsein.
Ruth Beckermann dokumentiert, wie während des Wahlkampfs des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kurt Waldheim um das Amt des österreichischen Bundespräsidenten im Jahr 1986 die Lücken in seiner Kriegsbiografie vom Jüdischen Weltkongress aufgedeckt wurden. Dies hatte in Österreich zu nationalem Schulterschluss, antisemitischen Ausschreitungen und schließlich zu seiner Wahl geführt. Mittels internationalem Archivmaterial, sowie Beckermanns selbst gedrehten Videoaufnahmen analysiert der Film den Zusammenbruch der österreichischen Lebenslüge, erstes Opfer der Nazis gewesen zu sein. Und er zeigt die Mechanismen der Mobilisierung hetzerischer Gefühle – damals wie heute.
93 min., Regie: Ruth Beckermann
Tickets unter: www.metropoliskino.de
in Kooperation mit dem VVN Hamburg
Veranstalter
Kooperationspartner

So 26.04.26
17:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Lesung | Musik/Konzert
Gemeinsam gegen das Vergessen
Grüner Bunker, Feldstraße 66, 20359 Hamburg, ehemaliger Leitstand, Level 0, Dach des Flakturms
Anmeldung hier
Der Flakturm IV an der Feldstraße ist seit der Eröffnung des grünen Aufbaus als neues Hamburger Wahrzeichen bekannt. Der begrünte Aufbau mit dem öffentlich zugänglichen Dachgarten zieht Menschen aus aller Welt an. In dieser Veranstaltung wurde der menschenverachtenden Geschichte des Bauwerks im Nationalsozialismus gedacht, das im 2. Weltkrieg als Gefechtsturm und Schutzbunker gedient hat. Es werden literarische Texte zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, der Geschichte des Bauwerks, zur Entstehung unter Einsatz von Zwangsarbeit und zu den Opfern von Luftangriffen während des 2. Weltkrieges, nicht nur in Hamburg und Deutschland, vorgetragen. Die Bratsche ist ein Instrument mit großer Ausdruckskraft. Die Musik greift die Stimmung und die Inhalte der Texte auf
Die Veranstaltung findet im ehemaligen Ersatzleitstand des Flakturms an der Feldstraße statt. Dieser repräsentiert die Gefechtsfunktion des Bunkers und ist auch nach dem grünen Aufbau als authentischer Ort des denkmalgeschützten Bauwerks zu besichtigen. Leider stehen nur wenige Sitzplätze im Leitstand zur Verfügung. Bei großem Interesse wird versucht, die Veranstaltung auch außen zu übertragen.
Durch die ca. 60minütige Veranstaltung führt der Verein Hilldegarden e.V., der den Informations- und Erinnerungsort zur Geschichte des Flakturms in verschiedenen Etappen aufbaut.
Eintritt frei, der Platz ist begrenzt; Anmeldung zur besseren Planung erbeten unter anmeldung@hilldegarden.org.
(Bei Anmeldung per Mail, bitte die Veranstaltung nennen)
Die Künstlerin:
Roswitha Elisabeth Killian ist selbstständige Musikerin und lebt in Hamburg. Viele Jahre lang konzertierte sie mit dem Nathan Quartett, unter anderem in der Laeiszhalle. Ein Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit sind die auswendig gespielten Solo-Suiten von J. S. Bach. Als Musikpädagogin ist sie anerkannt und beliebt und leitet erfolgreich Kammermusikkurse an verschiedenen Orten in Europa.

Veranstalter

So 26.04.26
15:00 Uhr
Grüner Bunker
Feldstraße 66
20359 Hamburg
ehemaliger Leitstand, Level 0, Dach des Flakturms
nein
Anmeldung hier
Stolpersteinrundgang
Spaziergang zu den Billstedter Stolpersteinen
Geschichtswerkstatt Billstedt , Gothaer Weg 12, 22119 Hamburg
kostenlos, keine Voranmeldung erforderlich
Im Bereich der Geschichtswerkstatt Billstedt sind bisher insgesamt 19 Stolpersteine verlegt worden. Sie erinnern an jüdische Mitbürger und Geschäftsleute wie das Ehepaar Laser, an sozialdemokratische und kommunistische Widerstandskämpfer wie Katharina Corleis und Fiete Schulze, an die aus Russland verschleppte Zwangsarbeiterin Ljuba Androssowa und an Euthanasie-Opfer wie Frieda Brütt und Erich Kistner.
Start: Kulturpalast Hamburg, Öjendorfer Weg 30a
Dauer: 3 Stunden
Abb.: Familie Laser vor ihrem Bekleidungsgeschäft in der heutigen Billstedter Hauptstraße. Alleine der Sohn Rudi hat die NS-Zeit überlebt.

Veranstalter
So 26.04.26
14:00 Uhr
Geschichtswerkstatt Billstedt
Gothaer Weg 12
22119 Hamburg
kostenlos, keine Voranmeldung erforderlich
Ausstellungsführung mit Rundgang in der Speicherstadt
2015 wurde die Speicherstadt zum UNESCO-Welterbe ernannt. Doch wer hier ein intaktes Ensemble aus der Kaiserzeit erwartet, wird enttäuscht. Vielmehr gibt es Narben und Brüche, denn 1945 waren 50 Prozent der Lagerflächen aufgrund der Kriegsschäden nicht mehr benutzbar. Nach einer Einführung in der Sonderausstellung "Verloren und vergessen" zeigt der Rundgang die Zerstörungsgrade der Speicherblöcke auf und verdeutlicht die Wiederaufbaukonzepte.
Teilnahme an der Führung frei, Anmeldung erbeten unter info@speicherstadtmuseum.de oder Tel.: 040 / 32 11 91
Die Initiative Dessauer Ufer legt wieder ab mit einer Bootstour zu Orten, die im Spannungsfeld zwischen Erinnerungskultur und Stadtplanung liegen. Wir möchten dabei aktuelle erinnerungskulturelle Diskussionen beleuchten, die die Themen NS-Zwangsarbeit sowie die koloniale Vergangenheit der Stadt betreffen und dabei Ausschau halten nach Spuren, die den Zustand der Hamburger Stadtentwicklung verdeutlichen. Die Ausfahrt soll auch dem Austausch untereinander und dem gemeinsamen Gedenken dienen.
Die Barkassenfahrt startet am 26. April um 14 Uhr ab Anleger Baumwall und endet um 17 Uhr an der Grünen Brücke in Rothenburgsort nahe der Schule am Bullenhuser Damm.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, von dort direkt mit der Barkasse wieder zurück an die Landungsbrücken zu fahren.
Bitte beachtet, dass die Anzahl der Plätze begrenzt ist - sollten alle vergeben sein, eröffnen wir eine Warteliste.
Wir bitten euch, uns einen Unkostenbeitrag zwischen 15 und 25 € vorab zu überweisen.
Falls ihr das grad nicht übrig habt, meldet euch trotzdem gern bei uns, wir finden eine Lösung!
Bitte beachtet, dass die Barkasse leider nicht barrierefrei zugänglich ist.
Alle weiteren Infos erhaltet ihr nach eurer Anmeldung per Mail.
Wir freuen uns auf euch!
Zur Website der Initiative hier.

Veranstalter
Führung
Neue Dauerausstellung der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule
VHS-Haus Dr. Alberto-Jonas, Karolinenstraße 35, 20357 Hamburg
Kurs-Kosten 9€ Zur Anmeldung
Im Juli 2025 konnte die neue Dauerausstellung „Jüdische Kinderwelten: Die Geschichte der Israelitischen Töchterschule“ mit viel positiver Resonanz eröffnet werden.
Im Gebäude der ehemals größten jüdischen Mädchenschule Hamburgs beleuchtet sie vielfältige Aspekte der Geschichte der Schule seit der Gründung 1884 bis zur Schließung im Nationalsozialismus. Bei dieser Führung erwarten Sie in den Denkmalschutzgerecht sanierten Räumen viele interaktive Elemente und historische Materialien wie Kinderhefte, Fotos und Briefe. Biografien der ehemaligen Schülerinnen und Lehrerinnen der Schule ermöglichen einen persönlichen Zugang zum Thema. Erfahren Sie mehr über die Bedeutung der Israelitischen Töchterschule in Hamburgs jüdischer Geschichte und die Bedeutung der Schule als letzter jüdischen Schule im Nationalsozialismus in Hamburg.
Ein Kurs von Anette Borkel
Kursnummer: Q13733MMK34
Veranstalter
So 26.04.26
11:00 – 13:00 Uhr
VHS-Haus Dr. Alberto-Jonas
Karolinenstraße 35
20357 Hamburg
nein
Kurs-Kosten 9€ Zur Anmeldung
Workshop
Unbewusste Vorurteile – Unconscious Bias: Wie wir unsere Schubladen im Gehirn ausmisten können
VHS-Zentrum Mitte, Schanzenstraße 75, 20357 Hamburg
Kurs-Kosten 19€ Zur Anmeldung
Workshop am Wochenende
Eine wertschätzende Umgangskultur in unserer Gesellschaft, die Vielfalt bewusst fördert, entwickelt sich nicht von selbst.
Denn unser Gehirn setzt uns Tag für Tag, jede Sekunde unbewussten Annahmen aus. In diesem Training schauen wir uns an, was kognitive Verzerrungseffekte bedeuten und welchen Einfluss sie auf unsere Entscheidungsprozesse haben. Wie können wir aktiv unbewusste Entscheidungen beeinflussen? Und welche Strategien zur Selbstreflexion können uns im Alltag helfen.
In diesem Training erhalten Sie ein Grundverständnis von Diversität in unserer Gesellschaft und wie durch persönliche, unbewusste Annahmen Missverständnisse entstehen können. Zudem sensibilisieren wir unser Gehirn und üben Handlungsoptionen im gesellschaftlichen und beruflichen Miteinander.
Ein Kurs von Azziza Bourtal
Kursnummer: Q13440MMM99
Veranstalter
So 26.04.26
10:00 – 16:00 Uhr
VHS-Zentrum Mitte
Schanzenstraße 75
20357 Hamburg
ja
Kurs-Kosten 19€ Zur Anmeldung
Film
Treasure – Familie ist ein fremdes Land
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs reist die New Yorker Musik-Journalistin Ruth Rothwax (LENA DUNHAM) in Begleitung ihres Vaters Edek (STEPHEN FRY) nach Polen, um dem Vermächtnis ihrer jüdischen Familie auf den Grund zu gehen.
Für Edek, einen Holocaust-Überlebenden, ist es die erste Reise zurück zu den Orten seiner Kindheit. Während Ruth entschlossen ist, die Traumata ihrer Eltern besser zu verstehen, will der stets vergnügte Edek die Vergangenheit ruhen lassen. So sabotiert er Ruths Pläne und sorgt dabei für mehr als nur eine unfreiwillig komische Situation. In dieser erlebnisreichen Woche decken die beiden alte Familiengeheimnisse auf. Aus ihrer brüchigen Beziehung wächst Liebe und tiefes Verständnis.
Mit der Verfilmung des Schlüsselromans „Zu viele Männer“ von Bestseller-Autorin Lily Brett legt die deutsche Filmemacherin und Drehbuchautorin Julia von Heinz (HANNAS REISE, UND MORGEN DIE GANZE WELT) ihre bislang ambitionierteste Arbeit vor.
111 min., Regie: Julia von Heinz
Tickets unter: www.metropoliskino.de
Veranstalter

Sa 25.04.26
19:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Museumsführung mit Rundgang in der Speicherstadt
2015 wurde die Speicherstadt zum UNESCO-Welterbe ernannt. Doch wer hier ein intaktes Ensemble aus der Kaiserzeit erwartet, wird enttäuscht. Vielmehr gibt es Narben und Brüche, denn 1945 waren 50 Prozent der Lagerflächen aufgrund der Kriegsschäden nicht mehr benutzbar. Nach einer Einführung in der Sonderausstellung "Verloren und vergessen" zeigt der Rundgang die Zerstörungsgrade der Speicherblöcke auf und verdeutlicht die Wiederaufbaukonzepte.
Teilnahme an der Führung frei, Anmeldung erbeten unter info@speicherstadtmuseum.de oder Tel.: 040 / 32 11 91
Rundgang
Das ehemalige Stadthaus
Geschichtsort Stadthaus , Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg
Anmeldung hier
Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war im Nationalsozialismus eine Zentrale des Terrors. Dort befanden sich das Polizeipräsidium sowie die Leitstellen von Gestapo und Kriminalpolizei.
Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ thematisiert Herbert Diercks die Bau- und Nutzungsgeschichte des Gebäudekomplexes, die Verbrechen der dort ansässigen Polizeidienststellen und die Folgen, die sie für Tausende verfolgte Frauen und Männer hatten.
Veranstalter
Rundgang
Jüdische Musikerinnen und Musiker in Hamburg
Hamburgische Staatsoper, Haupteingang, Große Theaterstraße 25, 20354 Hamburg
Kosten 11€ Zur Anmeldung
Hamburg ist eine Musikstadt. Viele jüdische Musiker:innen haben das Musikleben der Stadt beeinflusst.
Die wichtigsten unter ihnen werden wir auf diesem Rundgang näher kennen lernen, u.a. Felix Mendelssohn Bartholdy, Fanny Hensel, Gustav Mahler, Paul Dessau, Rolf Liebermann, Sabine Kalter und die Gebrüder Wolff. Wo sind sie geboren, wo und wie haben sie gelebt? Wo sind sie aufgetreten? Mit welchen Werken wurden sie bekannt? Welche Rolle spielte ihr Glaube?
Neben kleinen, überraschenden Geschichten wird es Hörbeispiele aus unterschiedlichen Musikgenres geben. Der Rundgang führt durch die Neustadt bis zur Reeperbahn nach St. Pauli.
Ein Kurs von Andreas Kowalski
VHS-Kursnummer: Q13710MMK06
Veranstalter
Sa 25.04.26
14:00 – 16:15 Uhr
Hamburgische Staatsoper, Haupteingang
Große Theaterstraße 25
20354 Hamburg
Kosten 11€ Zur Anmeldung
Lesung | Musik/Konzert
Musikalisch-Textliche Intervention gegen das Vergessen
Grüner Bunker, Feldstraße 66, 20359 Hamburg , Ehemaliger Leitstand (Level 0), Dach des Bunkers. Zugang entweder über den Bergpfad oder (nach Absprache) über den Fahrstuhl an der Seite zum Heiligengeistfeld.
Anmeldungen hier.
Ensemble Resonanz und Hilldegarden im Leitstand des Bunkers an der Feldstraße
Im ehemaligen Leitstand des Flakturms am Heiligengeistfeld gestalten das Ensemble Resonanz und Hilldegarden e.V. im Rahmen der Woche des Gedenkens eine musikalisch-textliche Intervention. Im Mittelpunkt steht der historische Raum: einst Teil der nationalsozialistischen Kriegsarchitektur, wird er für die Dauer der Veranstaltung zu einem Ort des Erinnerns und Innehaltens.
Klassische Werke für Violine solo begegnen ausgewählten Texten mit Bezug zu Hamburg und der Zeit des Nationalsozialismus. Eine zweite Geige greift die Musik auf, spielt mit ihr weiter und führt sie in die Gegenwart – in improvisierten, vom Jazz geprägten Passagen entsteht ein Dialog zwischen Vergangenheit und Heute.
Juditha Haeberlin, in Hamburg aufgewachsen, ist Geigerin des Ensemble Resonanz. Sie war u. a. Dozentin am Koninklijk Conservatorium Den Haag sowie stellvertretende Erste Konzertmeisterin des Radiokammerorchesters Hilversum. Friedmar Hitzer ist Jazzgeiger und Improvisator. Er studierte in Arnhem und arbeitet in Formationen zwischen Jazz, improvisierter Musik und Musiktheater. Er lebt in Amsterdam.
Eintritt frei, der Platz ist begrenzt; Anmeldung zur besseren Planung erbeten unter anmeldung@hilldegarden.org.
(Bei der Anmeldung per Mail, bitte die Veranstaltung nennen)


Veranstalter

Sa 25.04.26
14:00 Uhr
Grüner Bunker
Feldstraße 66
20359 Hamburg
Ehemaliger Leitstand (Level 0), Dach des Bunkers. Zugang entweder über den Bergpfad oder (nach Absprache) über den Fahrstuhl an der Seite zum Heiligengeistfeld.
nein
Anmeldungen hier.
Ein Rundgang rund um den ehemaligen Flakbunker an der Feldstraße
Treffpunkt: vor dem Haupteingang des Bunkers
Spätestens seit der Aufstockung und Begrünung des ehemaligen Flakturms auf dem Heiligengeistfeld ist dieses einzigartige Bauwerk aus der NS-Zeit stark im Fokus der Öffentlichkeit. Während die Einen die Verwandlung zum neuen Wahrzeichen Hamburgs begrüßen, kritisieren die Anderen die Eventisierung dieses Ortes und beklagen den Verlust des Mahnmal-Charakters. Auch wenn zwischenzeitlich einige Informationstafeln auf dem sog. Bergpfad installiert wurden, ist ein angemessener Informations- und Gedenkort im oder auf dem ehemaligen Flakbunker noch nicht in Sicht.
Der Rundgang befasst sich mit der Geschichte dieses Gebäudes und seiner gegenwärtigen Nutzung.

Veranstalter
Lesung | Musik/Konzert
Musikalisch-Textliche Intervention gegen das Vergessen
Grüner Bunker, Feldstraße 66, 20359 Hamburg , Ehemaliger Leitstand (Level 0), Dach des Bunkers. Zugang entweder über den Bergpfad oder (nach Absprache) über den Fahrstuhl an der Seite zum Heiligengeistfeld.
Anmeldungen hier.
Ensemble Resonanz und Hilldegarden im Leitstand des Bunkers an der Feldstraße
Im ehemaligen Leitstand des Flakturms am Heiligengeistfeld gestalten das Ensemble Resonanz und Hilldegarden e.V. im Rahmen der Woche des Gedenkens eine musikalisch-textliche Intervention. Im Mittelpunkt steht der historische Raum: einst Teil der nationalsozialistischen Kriegsarchitektur, wird er für die Dauer der Veranstaltung zu einem Ort des Erinnerns und Innehaltens.
Klassische Werke für Violine solo begegnen ausgewählten Texten mit Bezug zu Hamburg und der Zeit des Nationalsozialismus. Eine zweite Geige greift die Musik auf, spielt mit ihr weiter und führt sie in die Gegenwart – in improvisierten, vom Jazz geprägten Passagen entsteht ein Dialog zwischen Vergangenheit und Heute.
Juditha Haeberlin, in Hamburg aufgewachsen, ist Geigerin des Ensemble Resonanz. Sie war u. a. Dozentin am Koninklijk Conservatorium Den Haag sowie stellvertretende Erste Konzertmeisterin des Radiokammerorchesters Hilversum. Friedmar Hitzer ist Jazzgeiger und Improvisator. Er studierte in Arnhem und arbeitet in Formationen zwischen Jazz, improvisierter Musik und Musiktheater. Er lebt in Amsterdam.
Eintritt frei, der Platz ist begrenzt; Anmeldung zur besseren Planung erbeten unter anmeldung@hilldegarden.org.
(Bei Anmeldungen per Mail, bitte die Veranstaltung nennen)


Veranstalter

Sa 25.04.26
11:00 Uhr
Grüner Bunker
Feldstraße 66
20359 Hamburg
Ehemaliger Leitstand (Level 0), Dach des Bunkers. Zugang entweder über den Bergpfad oder (nach Absprache) über den Fahrstuhl an der Seite zum Heiligengeistfeld.
nein
Anmeldungen hier.
Workshop
Stammtischkämpfer:innen-Ausbildung – ARGUMENTIEREN GEGEN RECHTE HETZE
betahaus Schanze , Eifflerstraße 43, 22769 Hamburg
Anmeldung untern AgR-StKA@t-online.de
Wir alle kennen das: In der Diskussion mit Arbeitskolleg:innen, dem Gespräch mit der Tante oder beim Grillen mit dem Sportverein fallen Sprüche, die uns die Sprache verschlagen. Später ärgern wir uns, denken, da hätten wir gerne den Mund aufgemacht, widersprochen, und diesen rechten Parolen etwas entgegengesetzt. Hier wollen wir ansetzen und Menschen in die Lage versetzen, die Schrecksekunde zu überwinden, Position zu beziehen und deutlich zu machen: Das nehmen wir nicht hin!
In den sogenannten Stammtischkämpfer:innen-Workshops werden Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt, die uns dabei unterstützen, den rechten und diskriminierende Parolen wie beispielsweise denen der AfD und ihrer Anhänger:innen etwas entgegenzusetzen.
Dabei ist klar: Der Stammtisch ist überall. An der Kasse des Bio-Supermarktes, auf dem Spielplatz, in der Bahn oder in der Uni-Lerngruppe. Aber: Wir sind auch überall und wir können durch Widerspruch, deutliches Positionieren und engagierte Diskussionen ein Zeichen setzen, die Stimmung in unserem Umfeld beeinflussen und unentschlossenen Menschen mit einer anderen Meinung Gehör konfrontieren.
Inhalte:
- Theoretischer Input: Einblick in antidemokratische und diskriminierende Haltungen in der Gesellschaft und die Positionen der AfD, Bausteine der Kampagne „Aufstehen gegen Rassismus“
- praktische Übungen: Umgang mit alltäglichen Situationen aus dem eigenen Umfeld und Erprobung von Handlungsmöglichkeiten
Es geht um Reaktionsmöglichkeiten, Hemmnisse und Lösungsansätze, ohne eine umfangreiche theoretische Vertiefung des Themas Rassismus.
Dauer:
6,5 Stunden + Pause
Kosten:
Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch freuen wir uns über Spenden.
Teilnehmende:
Es können bis zu 20 Personen an einem Workshop teilnehmen.
Die Teilnehmenden sollten mindestens 14 Jahre alt sein.
Hinweis:
Innerhalb des Workshops werden zu Übungszwecken rechte, rassistische, diskriminierende und andere Hetz-Parolen reproduziert. Es sollen so Strategien erlernt werden, um in Situationen, in denen Rassismus beobachtet wird, sicher und angemessen reagieren zu können.
Prüft für Euch, ob Ihr Euch das zumuten könnt und wollt.
Die Seminare sind nicht speziell für Menschen gedacht, die Diskriminierung erfahren haben, und sind daher keine Empowerment-Workshops.
Veranstalter
Sa 25.04.26
10:00 – 17:00 Uhr
betahaus Schanze
Eifflerstraße 43
22769 Hamburg
Anmeldung untern AgR-StKA@t-online.de
Lesung | Musik/Konzert
Abendveranstaltung im Teehaus vom Künstlerinnenensemble LA CUMPANEIA und Arnika Kuff
Teehaus Große Wallanlagen, Holstenwall 30, 20355 Hamburg
Eintritt frei; Getränke gegen Spende.
„Um das Urteil der Welt ist mir nicht bange.“ - Zenzl Mühsams Selbstbehauptung
Mit diesen Worten wehrt sich Kreszentia Mühsam, genannt Zenzl, in einem offenen Brief an den NS-Minister Frick gegen die Verleumdungen ihres Mannes Erich. Zenzl hatte 1934, nach dessen Ermordung im KZ Oranienburg, die kleine Schrift „Der Leidensweg Erich Mühsams“ verfaszt. Das Büchlein erschien 1935 in Paris.
Eine Lebens- und Liebesgemeinschaft zweier Anarchisten, verfolgt von Nationalsozialisten und - was die Exilantin Zenzl angeht - von Nationalsozialisten und Stalinisten.
Zenzl wurde 1884 als Tochter verarmter Bauern in der Hallertau geboren, Erich kam 1887 als Apothekersohn zur Welt und verbrachte Kindheit und Jugend in Lübeck. Sie begegneten einander in Künstler- und Bohèmekreisen in München. Kurz darauf kämpfen die Köchin und der Apotheker und Journalist für die Bayerische Räterepublik.
1935 flieht Zenzl über Prag nach Moskau. Vor genau 90 Jahren, am 23. April 1936 wird sie das erste Mal vom NKWD verhaftet. Dass sie rund 20 Jahre in Gefängnissen und Lagern der Sowjetunion verbrachte und überlebte, lag auch an ihrem Einsatz für die Schriften ihres Mannes. Niemals sollte der Sprengstoff seiner Schriften wirken – auch nicht in der DDR, in die sie 1955 übersiedelte. Sie starb dort, zum Schweigen gebracht, 1962. Zenzl verdanken wir die Rettung des Mühsamschen schriftlichen Dynamits; frisch halten wollen wir die Erinnerung daran an diesem Abend im Teehaus. Wir, das sind das Ensemble La Cumpaneia plus Arnika Kuff
La Cumpaneia: Wiebke Johannsen, Dr. Birgit Kiupel, Melanie Mehring (Musik) und Arnika Kuff (Gesang und Akkordeon)
Ort: Teehaus in den Wallanlagen
Zeit: Freitag, den 24. April, 19:30 Uhr (pünktlich)
Veranstalter

Fr 24.04.26
19:30 Uhr
Teehaus Große Wallanlagen
Holstenwall 30
20355 Hamburg
Eintritt frei; Getränke gegen Spende.
Stolpersteinrundgang
Gedenkstätten und Stolpersteine in St. Georg
Treffpunkt, Am Mariendom 1
kostenlos
Gedenkstätten und Stolpersteine in St. Georg
In Erinnerung an die Opfer der Nazidiktatur
Treffpunkt: Am Mariendom 1
Veranstalter
Fr 24.04.26
17:00 Uhr
Treffpunkt
Am Mariendom 1
barrierefrei
kostenlos
Diskussion/Gespräch | Schulveranstaltungen
Erzählcafé „Familiengeschichten aus der NS-Zeit“ (Schulprogramm)
Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg , Hühnerposten 1, 20097 Hamburg
kostenlos Zur Anmeldung
Erinnerungen und Familiengeschichten im persönlichen Gespräch erfahren
Schulveranstaltung ab Klasse 9
In diesem Erzählcafé treffen Schülerinnen und Schüler Menschen mit berührenden Familiengeschichten, die einen direkten Bezug zur NS-Zeit haben. Sie kommen aus jüdischen Familien, Familien mit NS-Tätern oder haben Familienmitglieder, die während der NS-Zeit im Widerstand gegen die Nazis waren. In kleinen Gruppen können Gespräche geführt und von den Schülerinnen und Schülern Fragen gestellt werden.
Die »Familiengeschichten aus der NS-Zeit« gibt es auch als bewegende Interviews, die Hamburger Schüler:innen mit der Zeitzeugin Esther Bejarano und Angehörigen der 2., 3. und 4. Generation umgesetzt haben. Die Interviews sind auf Youtube abrufbar und eignen sich für die Einbindung in den Unterricht. Mit einer Länge von jeweils 10-15 Minuten können die unterschiedlichen Familienbiografien der Angehörigen aus jüdischen Familien, von Verfolgten und Widerständlern sowie Familien von NS-Tätern miteinander verglichen und diskutiert werden:
Wie wirkt sich die Geschichte der eigenen Familie auf die Gesprächspartnerinnen bis heute aus?
Veranstalter
Fr 24.04.26
10:00 – 12:00 Uhr
Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg
Hühnerposten 1
20097 Hamburg
kostenlos Zur Anmeldung






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