Film
Aus dem Nichts
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Zur Anmeldung
Bei einem Bombenanschlag sterben Katjas deutsch-türkischer Mann und ihr gemeinsamer Sohn. Zunächst geht die Polizei von einem Anschlag aus dem Drogenmilieu aus – doch die Täter sind ein Neonazi-Paar. Katja muss einen quälenden Prozess über sich ergehen lassen – mit ungewissem Ausgang…
Pressestimmen:
„Akin widmet sich dem Thema NSU-Morde allein aus der Perspektive einer Opferangehörigen, vertritt diese reduzierte Herangehensweise jedoch mit großer emotionaler und filmemacherischer Klarheit.“ (epd-Film)
„So gerne sich das deutsche Kino mit der Vergangenheit beschäftigt, kaum ein Aspekt des Dritten Reichs und inzwischen auch der DDR-Geschichte nicht filmisch behandelt wurde, so rar sind Darstellungen der politischen Gegenwart. Allein schon das Fatih Akin für seinen neuen Film AUS DEM NICHTS als Ausgangspunkt den NSU-Anschlag in der Kölner Keupstraße nimmt, macht seinen Film, der zum Teil von unübersehbarer Wut geprägt ist, bemerkenswert. Für ihre überragende Darstellung der Frau, deren Angehörige Opfer eines Anschlages werden, erhielt Diane Kruger die Goldene Palme der Filmfestspiele 2017 als Beste Darstellerin.“ (programmkino.de)
106 min., Regie: Fatih Akin
Anmeldung: reservierung@metropoliskino.de
Veranstalter

Sa 02.05.26
19:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Zur Anmeldung
Rundgang
Spaziergang durch Rothenburgsort zwischen Hamburg Wasser und dem Bullenhuser Damm
Billhorner Deich 2, 20539 Hamburg
kostenlos, Anmeldung bis 3 Tage vorher Zur Anmeldung
Rothenburgsort war vor dem Zweiten Weltkrieg ein dicht besiedeltes Wohn- und Geschäftsviertel im Hamburger Zentrum. Neben Wohnungen für Arbeiterfamilien entstanden im Laufe des 19. Jahrhunderts wichtige Versorgungsbetriebe und Arbeitsplätze (Wasser, Gas, Güterbahnhof). Auf unserem Weg folgen wir der Geschichte des Viertels und spüren den Folgen der NS-Diktatur von 1933 bis 1945 nach:
Wir stellen Erinnerungszeichen wie das 2024 eingeweihte und von Wolfgang Wiedey gestaltete Denkmal für die Euthanasie-Opfer im ehemaligen Kinderkrankenhaus in der Marckmannstraße vor. Der Rundgang endet an der Gedenkstätte Bullenhuser Damm mit dem Rosengarten und gibt Einblicke in die Planungen für die Erweiterung der Gedenkstätte und die Neuausrichtung des ehemaligen Schulgebäudes.
Ein Rundgang von Wolfgang Wiedey und Kristina Vagt (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte)
Treffpunkt: Billhorner Deich 2, 20539 Hamburg
Teilnahme kostenlos
Anmeldung bis 3 Tage vorher unter info@wasserkunst-hamburg.de
Foto: Feuersturm-Denkmal in Rothenburgsort © Wolfgang Wiedey
Veranstalter

So 03.05.26
14:00 – 16:30 Uhr
Billhorner Deich 2
20539 Hamburg
kostenlos, Anmeldung bis 3 Tage vorher Zur Anmeldung
Führung
Die Kinder vom Bullenhuser Damm
Gedenkstätte Bullenhuser Damm , Bullenhuser Damm 92-94, 20539 Hamburg
Keine Anmeldung erforderlich
Veranstalter
So 03.05.26
14:00 – 16:00 Uhr
Gedenkstätte Bullenhuser Damm
Bullenhuser Damm 92-94
20539 Hamburg
Keine Anmeldung erforderlich
Gedenkfeier
Gedenkveranstaltung anlässlich des 81. Jahrestages des Kriegsendes und der Befreiung der Konzentrationslager
KZ-Gedenkstätte Neuengamme , Hamburg
Öffentliche Veranstaltung, um Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten, Der Einlass ist auch ohne vorherige Anmeldung möglich. Zur Anmeldung
Internationale Veranstaltung in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Überlebenden und Angehörigen ehemaliger Häftlinge des KZ Neuengamme aus aller Welt. Die Veranstaltung beginnt mit einer Gedenkfeier in den ehemaligen Walther-Werken und wird mit einer Kranzzeremonie am ehemaligen Arrestbunker fortgesetzt.
Programm: Begrüßung: Prof. Dr. Oliver von Wrochem, Vorstand Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die NS-Verbrechen
Grußwort: Carola Veit, Präsidentin der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg
Grußwort: Maria Bering, Stellvertretende Amtschefin bei dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
Rede: Überlebende des KZ Neuengamme
Rede: Katrin Duerinckx, Vorstandsmitglied der Amicale Belge de Neuengamme und der NCPGR Meensel-Kiezegem ’44 (Tildonk, Belgien)
Musikalische Begleitung: Staatliche Jugendmusikschule Hamburg, Samantha Wright
Ort: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, ehemalige Walther-Werke (Nähe Bushaltestelle „KZ-Gedenkstätte, Ausstellung“)
Alle Informationen hier
Veranstalter
So 03.05.26
16:30 Uhr
KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Hamburg
Öffentliche Veranstaltung, um Anmeldung wird aus organisatorischen Gründen gebeten, Der Einlass ist auch ohne vorherige Anmeldung möglich. Zur Anmeldung
Film
Doppelprogramm: Zwei Filme und anschließendes Gespräch mit den Filmemachern „Oi Wa Woi – Jiddisch“ und „The Presidents’ Tailor“
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
Anmeldung: reservierung@metropoliskino.de Zur Anmeldung
Oi Wa Woi – Jiddisch - Spurensuche in Deutschland und Israel nach einer fast vergessenen Sprache und Kultur
Jiddisch – eine Mischung aus Mittelhochdeutsch, Hebräisch und Slawisch – war die Sprache jüdischer Minderheiten in Mittel- und Osteuropa und breitete sich von dort über die ganze Welt aus. Vor dem 2. Weltkrieg sprachen etwa elf Millionen Menschen Jiddisch.
Der in NRW lebende Musiker und Webdesigner Daniel Bukowski (42), lernt als 14-Jähriger Jiddisch in einer Schüler AG, um seine in Israel lebenden Großeltern besser verstehen zu können. Als er sie zu Ostern 1998 besucht, begleiten ihn der Regisseur Gernot Steinweg und die Kamerafrau Re Karen. Sie treffen auf eine kleine, aber lebendige Szene: Jugendliche, Familien, Wissenschaftler, Schauspieler, Musiker und Schriftsteller.
28 Jahre später fragen sie nach, was aus dem Jiddischen geworden ist.
In nur 36 Minuten gibt der Film auf unterhaltsame Weise einen vielschichtigen Einblick in ein prägendes Element europäischer Kulturgeschichte.
Dokumentarfilm | Deutschland 2026 | 36 Min. | 16:9 & 4:3 | MP 4 & DCP | Gernot Steinweg, Re Karen, Clemens Seiz
Hauptfilm:
The Presidents’ Tailor - From Auschwitz to the White House
Maxmilian Grünfeld sprach Jiddisch, lebte in der Tschechoslowakei, verlor seine Familie in den Konzentrationslagern der Nazis und hatte keine Geschäftserfahrung. Martin Greenfield lebt in Brooklyn, spricht Englisch, schneidert Anzüge für US-Präsidenten und betreibt eine renommierte Herrenmaßschneiderei mit Kunden und Freunden aus der High Society.
Es ist ein und derselbe Mann, eine über 90-jährige Modelegende.
The Presidents‘ Tailor ist ein Dokumentarfilm über die Geschichte dieses Mannes, der entgegen aller Widerstände von Maxmilian Grünfeld zu Martin Greenfield wurde. Der Film begleitet Martin und seine Familie beim anstehenden Generationswechsel in New York, aber auch auf Spurensuche in Europa und versucht seinen Werdegang nach New York zu verfolgen.
Dokumentarfilm | Deutschland 2024 | 53 Min. | 16:9 | Farbe | OmU dt | Regie Rick Minnich
Veranstalter

So 03.05.26
17:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
Anmeldung: reservierung@metropoliskino.de Zur Anmeldung
Diskussion/Gespräch
Erinnerungskultur zwischen Kommerzialisierung und Ehrenamt
Grüner Bunker, Feldstraße 66, 20359 Hamburg, Vereinsräume Hilldegarden, Level 4
Eintritt frei Anmeldung zur besseren Planung erbeten unter info@hilldegarden.org. Spontanbesuche willkommen.
Viele Jahrzehnte war der ehemalige Flakturm an der Feldstraße nur als Medienbunker und Eventlocation bekannt. Erst mit der Eröffnung des neuen grünen Aufbaus im Sommer 2024 begann auch der Aufbau eines angemessenen Erinnerungs- und Gedenkorts. Diese Aufgabe ist vertraglich dem gemeinnützigen und ehrenamtlich arbeitenden Verein Hilldegarden e.V. anvertraut.
Die Umsetzung erfolgt modular und schrittweise und ist wiederholt mit großen Hindernissen konfrontiert. Die Erinnerungskultur steht immer wieder unter Kommerzialisierungsdruck, das Ehrenamt erlebt die typischen Überlastungserscheinungen. Welche Rolle können in diesem Prozess digitale Medien spielen? Wie kann in dem schwierigen, aber auch faszinierenden Umfeld eine angemessene, faktenbasierte, nicht-kommerzielle und inklusive Erinnerungskultur etabliert werden?
Es diskutieren Prof. Dr. Birthe Kundrus, Historikerin, Universität Hamburg, Prof. Dr. Thomas Weber, Medienwissenschaftler, Universität Hamburg, und Mitglieder des Vorstands des Vereins Hilldegarden e.V.
Zugang über den Bergpfad (dem Aufsteller folgen; am Drehkreuz zum Eingang des Bergpfads werden Rucksäcke auf Flaschen überprüft) oder über den Lastenfahrstuhl (barrierefrei) an der Seite, die zum Heiligengeistfeld weist (ebenfalls dem Aufsteller folgen

Veranstalter
Mo 04.05.26
19:00 – 21:00 Uhr
Grüner Bunker
Feldstraße 66
20359 Hamburg
Vereinsräume Hilldegarden, Level 4
ja
Eintritt frei Anmeldung zur besseren Planung erbeten unter info@hilldegarden.org. Spontanbesuche willkommen.
