Vortrag/Lesung
Zeitzeugengespräch: Eine Kindheit im Schatten der Shoah
Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg , Hühnerposten 1, 20097 Hamburg
Anmeldung hier
Die Holocaust-Überlebende Henriette Kretz wird an diesem Abend ihre Geschichte erzählen.
Henriette Kretz wurde am 26. Oktober 1934 in einer jüdischen Familie in der damals polnischen Stadt Stanisawów (heute Iwano-Frankiwsk in der Ukraine) geboren. Nach dem Überfall auf Polen im Herbst 1939 floh die Familie vor den heranrückenden Deutschen. Henriette kam mit ihren Eltern zuerst nach Lemberg und bald darauf ins benachbarte Sambor. Doch 1941 holten der Krieg und die Deutschen die Familie auch dort ein. Sie mussten in den jüdischen Stadtbezirk umsiedeln, wo kurze Zeit darauf ein Ghetto eingerichtet wurde. Nachdem Henriettes Eltern vor ihren Augen erschossen wurden, überlebte sie selbst versteckt in einem Waisenhaus.
Henriette Kretz versucht seit Jahren, durch Vorträge in Deutschland eine Brücke aus der Vergangenheit in die Gegenwart herzustellen: "Ausgrenzung beginnt ganz schnell, ein Grund findet sich immer." Sie appelliert: "Seht einen Menschen immer als Menschen."
Moderation: Stephanie Roth
Organisiert wird die Veranstaltung vom Maximilian-Kolbe-Werk Freiburg e.V. in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und der Katholischen Akademie Hamburg.
Eine Anmeldung ist über das Ticketsystem der Zentralbibliothek erforderlich.
Veranstalter
Veranstalter
Di 22.04.25
18:00 Uhr
Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg
Hühnerposten 1
20097 Hamburg
Anmeldung hier
Als die Bücher brannten – Literaturkurs zur Bücherverbrennung in Hamburg
VHS-Haus Dr. Alberto-Jonas, Karolinenstraße 35, 20357 Hamburg
36€ Anmeldung hier
Ein Kurs von Dr. Klaus Weber
Am Hamburger Kaiser-Friedrich-Ufer, wo am 15. Mai 1933 NS-Studentenorganisationen und Burschenschaften die Bücher verfemter; Autorinnen und Autoren verbrannten, findet jedes Jahr eine öffentliche Lesung statt. An vier Terminen wollen wir uns mit in der NS-Zeit verfolgten Autorinnen und Autoren und ihren Werken beschäftigen und Passagen auswählen, die wir dann selbst auf der Lesung in Gedenken an die Bücherverbrennung vortragen. In Kooperation mit der Initiative "Bücherverbrennung- Nie wieder!"
Kursnummer: P13700MMK24
Di 22.04.25
18:00 – 20:15 Uhr
VHS-Haus Dr. Alberto-Jonas
Karolinenstraße 35
20357 Hamburg
36€ Anmeldung hier
Musik/Konzert | Vortrag/Lesung
Gemeinsam gegen das Vergessen
Grüner Bunker, Feldstraße 66, 20359 Hamburg, ehemaliger Leitstand, Level 0, Dach des Flakturms
Anmeldung hier (bitte die Veranstaltung nennen)
Der Flakturm IV an der Feldstraße ist seit vergangenem Sommer als neues Hamburger Wahrzeichen bekannt. Der begrünte Aufbau mit dem öffentlich zugänglichen Dachgarten zieht Menschen aus aller Welt an.
In dieser Veranstaltung wird der menschenverachtenden Geschichte des Bauwerks im Nationalsozialismus gedacht, das im Zweiten Weltkrieg als Gefechtsturm und Schutzbunker gedient hat. Ruhige Klaviermusik wechselt sich ab mit vorgetragenen Texten zur Geschichte des Bauwerks, zur Entstehung unter Einsatz von Zwangsarbeit und zu den Opfern von Luftangriffen während des 2. Weltkrieges, nicht nur in Hamburg und Deutschland.
Die Veranstaltung findet im ehemaligen Ersatzleitstand des Flakturms an der Feldstraße statt. Dieser repräsentiert die Gefechtsfunktion des Bunkers und ist auch nach dem grünen Aufbau als authentischer Ort des denkmalgeschützten Bauwerks zu besichtigen. Leider stehen nur wenige Sitzplätze im Leitstand zur Verfügung. Bei großem Interesse wird versucht, die Veranstaltung auch außen zu übertragen.
Durch die ca. 60minütige Veranstaltung führt der Verein Hilldegarden e.V., der den Informations- und Erinnerungsort zur Geschichte des Flakturms in verschiedenen Etappen aufbauen wird.
Musik von: Lasse Schley (Pianist)
Lasse Schley spielt Klavier, seitdem er 8 Jahre alt ist. Nun wohnt er in Hamburg, hat an der Hamburg School of Music eine Ausbildung zum Berufsmusiker gemacht und ist in der Szene als Keyboarder / Pianist in Bands, Duos und Solo aktiv.
Veranstalter
Di 22.04.25
19:00 Uhr
Grüner Bunker
Feldstraße 66
20359 Hamburg
ehemaliger Leitstand, Level 0, Dach des Flakturms
Anmeldung hier (bitte die Veranstaltung nennen)
Stolpersteine – Ein Rundgang für Menschen mit Behinderung
Südring 38 im Pavillon, Nähe U Bahn Borgweg
kostenlos, Anmeldung hier
Die zweitägige Veranstaltung bietet einen einfühlsamen Zugang zur Geschichte des Nationalsozialismus und den Lebensgeschichten verfolgter Menschen. Sie richtet sich vorwiegend an Menschen mit Behinderungen und wird von den Elbe-Werkstätten angeboten.
Am ersten Tag beginnen wir mit einem theoretischen Teil. Wir besprechen die Zeit des Nationalsozialismus, beleuchten verschiedene verfolgte Personengruppen und lernen das Schicksal der jüdischen Familie Baruch kennen. Nachmittags besuchen wir das Grindelviertel, die ehemalige Nachbarschaft der Familie, und die Stolpersteine, die an sie erinnern. Vor Ort haben wir die Möglichkeit, die Steine zu reinigen und der Familie zu gedenken.
Am zweiten Tag tauschen wir uns über offene Fragen, Eindrücke und Gedanken aus.
Die Veranstaltung ist kostenlos. In der Mittagspause steht gegen einen Kostenbeitrag ein Mittagessen in der Kantine der Elbe-Werkstätten zur Verfügung.
Die Veranstaltung wird als Fortbildung für Beschäftigte der Elbe-Werkstätten angeboten.
Externe Interessierte sind herzlich eingeladen, sich ebenfalls anzumelden.
Wenn Sie eine Assistenz benötigen, geben Sie dies bitte bei der Anmeldung an.


Veranstalter
Schulveranstaltungen
Let’s play “Erinnern. Die Kinder vom Bullenhuser Damm“
Freiraum im Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz, 20099 Hamburg
Begrenzte Plätze, Anmeldung hier
Melden Sie sich an und seien Sie mit Ihrer Schulklasse dabei, wenn der Podcaster Dom Schott das Digital Remembrance Game „Erinnern. Die Kinder vom Bullenhuser Damm“ vorstellt. Das „Let´s play“ wird auf Twitch gestreamt – und Sie können mit Ihrer Klasse live dabei sein, wenn das Spiel gemeinsam auf großer Leinwand gespielt wird.
Ein Angebot für zwei Schulklassen (Schwerpunkt 10. Klasse) der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte im Rahmen der „Woche des Gedenkens Mitte“ in Kooperation mit der Zentralbibliothek der Hamburger Bücherhallen und dem Freiraum im Museum für Kunst und Gewerbe.
Veranstalter

Mi 23.04.25
10:30 – 12:00 Uhr
Freiraum im Museum für Kunst und Gewerbe
Steintorplatz
20099 Hamburg
Begrenzte Plätze, Anmeldung hier
Lesung | Film | Musik/Konzert
„Und wenn du dich wendest, schweige nicht…“
Jakobikirchhof 22, 20095 Hamburg
kostenlos
Konzert, Film und Buch zum Gedenken an die Kinder vom Bullenhuser Damm
„Und wenn du dich wendest, schweige nicht…“
Eintritt frei
Die Berliner Band FOLKADU spielt jüdische Musik und der israelische Filmemacher GILAD REICHENBAUM zeigt seinen Film ONE PICTURE AND A SONG.
Er porträtiert darin seinen Vater, den Shoah-Überlebenden Yitzhak Reichenbaum, dessen Bruder Eduard mit 10 Jahren am Bullenhuser Damm ermordet wurde.
Bis zu ihrem Tod im Oktober 2020 besuchten Yitzhak und seine Frau Bella fast jedes Jahr die Gedenkfeier am Bullenhuser Damm. Er sprach mit Jugendlichen über das Schicksal seines Bruders und über seine eigene Geschichte. Der Film geht darauf ein. Dabei wird deutlich, wie der Schatten der Shoah auch die nächsten Generationen erreicht. Dennoch ist es auch ein Film über das Leben und die Freude daran: Ein Lied zieht sich durch den ganzen Film.
Gilad Reichenbaum hat in den letzten Jahren mehrfach die Gedenkfeier am Bullenhuser Damm besucht. Er wird in St. Jacobi anwesend und ansprechbar sein.
FOLKADU lädt Sie ein - auf eine musikalische Reise durch die faszinierende und vielschichtige Kultur des jüdischen Volkes weltweit. Der ehrwürdige Klang des Schofars, das einst in biblischen Zeiten erklang, verschmilzt mit den warmen, ausdrucksstarken Melodien der Oud – dem charakteristischen Lauteninstrument des Orients – und den leuchtenden Klängen der Trompete. Geleitet von Yaels kraftvoller und einfühlsamer Stimme entfaltet sich ein einzigartiges Zusammenspiel, das Tradition und Moderne auf harmonische Weise vereint.
Mit Liedern und Gedichten in Hebräisch, Jiddisch und Ladino erweckt FOLKADU sowohl bekannte als auch beinahe vergessene Schätze jüdischer Musik zu neuem Leben. So entsteht eine klangliche Brücke zwischen Orient und Okzident – zeitlos, berührend und von beeindruckender Relevanz.
Zum ersten Mal öffentlich präsentiert wird das von der Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm herausgegebene Buch TWENTY JEWISH CHILDREN.
Die Texte basieren auf den Recherchen von Günther Schwarberg (»Der SS-Arzt und die Kinder«, »Stern«-Serie, 1979), der mit Hilfe seiner Frau Barbara Hüsing die Familien der meisten Kinder in aller Welt ausfindig machte. Das Buch erzählt auch ihre Geschichte bis in die Gegenwart. Es enthält dazu Informationen über die Täter und die juristische Aufarbeitung ihrer Taten, in britischer Verantwortung und später – sehr inkonsequent – durch die bundesdeutsche Justiz. Das Buch erscheint auf Englisch und auf Hebräisch, ein lang gehegter Wunsch der Familien, die sich in der Vereinigung der Kinder vom Bullenhuser Damm zusammengeschlossen haben. Daniel Zylberberg, selbst aus einer dieser Familien stammend, hat die Texte verfasst und zusammengestellt.
TWENTY JEWISH CHILDREN
April, 20, 1945
Hamburg
Bullenhuser Damm
עשרים ילדים יהודים
עשרים באפריל 1945
המבורג
בולנהוזר דאם
In englischer und hebräischer Sprache.
Herausgeber: Kinder vom Bullenhuser Damm e.V.
Redaktion: Daniel Zylberberg
96 Seiten, 38 Abbildungen, Broschur mit Fadenheftung und Prägung, 27,8 x 19,3 cm.
ISBN 978-3-96060-710-6, 15 Euro. Erscheint am 20. April 2025 bei Dölling und Galitz
Veranstalter

Mi 23.04.25
18:00 Uhr
Jakobikirchhof 22
20095 Hamburg
kostenlos
Ausstellung
Foto-Außenausstellung „Zwischen Krieg und Hoffnung“
Mahnmal St. Nikolai , Willy-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg
kostenlos
Zwischen Krieg und Hoffnung
Bilder, die Momente der Erschütterung, des Wartens, der Hoffnung, des Wiederaufbaus und der Suche nach Frieden zeigen: Die Ausstellung setzt sich intensiv mit einem vielschichtigen Thema auseinander, das die Menschheit seit jeher begleitet – Krieg. Präsentiert wird eine facettenreiche Sammlung, die Geschichten vom Erleben in Extremsituationen erzählt und Einblicke in das Gefühlsleben von Menschen im Spannungsfeld von Zerstörung und Zuversicht gewährt.
In Kooperation mit Agentur Focus. Die Ausstellung ist jederzeit frei zugänglich. Ausstellungseröffnung am 23. April 2025 um 18:30 Uhr. u.a. mit einem eigens für die Ausstellung komponierten und ausgearbeiteten Rapsong des Rapkollektiv „Word up!“ des Jugendkunsthauses Esche.
Weitere Informationen hier
Veranstalter

Mi 23.04.25
18:30 Uhr
Mahnmal St. Nikolai
Willy-Brandt-Straße 60
20457 Hamburg
kostenlos
Diskussion/Gespräch | Gedenkfeier
Zeitzeugengespräch & Gedenken an die Kinder vom Bullenhuser Damm
Als Andra und Tatiana 1944 nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurden, waren die beiden vier und sechs Jahre alt. Ihr Cousin Sergio war zuerst im selben Kinderblock untergebracht, wurde dann aber ins KZ Neuengamme bei Hamburg geschickt. Er ist eins der zwanzig ermordeten Kinder vom Bullenhuser Damm.
In Anwesenheit mit nach dem Krieg geborenen Angehörigen der Kinder vom Bullenhuser Damm, die aus verschiedenen Ländern kommen, sprechen die beiden über ihre Erinnerungen und ihre Wünsche für die Zukunft. Die Veranstaltung wird begleitet von Filmausschnitten über ihre Besuche in Auschwitz und Gedenkbeiträgen von Schülerinnen und Schülern zum 80. Todestag der zwanzig jüdischen Kinder.
Moderation: Ingo Zamperoni, NDR
Gast: Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
Veranstalter
Gedenkstätte Bullenhuser Damm ist geöffnet
Gedenkstätte Bullenhuser Damm , Bullenhuser Damm 92-94, 20539 Hamburg
Keine Anmeldung erforderlich
Im Anschluss an die Gedenkfeier im Thalia Theater besteht von 13 bis 18 Uhr die Möglichkeit, die Gedenkstätte Bullenhuser Damm zu besuchen.
Veranstalter
Do 24.04.25
13:00 – 18:00 Uhr
Gedenkstätte Bullenhuser Damm
Bullenhuser Damm 92-94
20539 Hamburg
Keine Anmeldung erforderlich
Gedenkfeier
Erinnerung an das jüdische Obdachlosen-Asyl im Münzviertel
Schultzweg/Ecke Norderstraße
Das Daniel-Wormser-Haus wurde 1910 für flüchtige jüdische Menschen aus dem zaristischen Russland gebaut auf ihrem Weg nach Amerika. Unter den Nazis wurde es das „Judenhaus“. Heute erinnert nichts mehr diese Einrichtung.
Mehr dazu auf dem Blog von Holger Artus

Workshop | Film
Schule am Bullenhuser Damm // Workshop und Filmraum
Gedenkstätte Bullenhuser Damm , Bullenhuser Damm 92-94, 20539 Hamburg
Programm
16:00 Uhr: Kartierungs-Workshop „Gedenkorte und Stadtentwicklung im Hamburger Osten“ (Hallo: e.V.)
18:30 Uhr: „Das Tribunal - Mord am Bullenhuser Damm“ von Lea Rosh / 148 min
Das Tribunal
1986 fand ein mehrtägiges Tribunal in der Gedenkstätte am Bullenhuser Damm statt. Das Tribunal war besetzt mit Juristen aus den verschiedenen Ländern, aus denen die 20 ermordeten Kinder und Erwachsenen kamen. Den Vorsitz hatte der ehemalige Verfassungsrichter Martin Hirsch. Ziel des Tribunals war es aufzuklären, warum einer der Hauptverdächtigen für den Kindermord, Arnold Strippel, nicht vor Gericht gestellt wurde. Das Tribunal sollte und wollte kein «Ersatzgericht» sein. Untersucht wurden die juristischen Hintergründe der langjährigen Untätigkeit der bundesdeutschen Justiz bei Naziverbrechern. In der Verhandlung wurden Auszüge aus den Protokollen des „Curiohaus-Prozesses“ von 1946 verlesen und Zeugen, Angehörige sowie Sachverständige angehört. Nach Ansicht der Juristen war die zeitliche Verzögerung durch nichts zu entschuldigen, aber exemplarisch für die Behandlung von Naziverbrechern durch die bundesdeutsche Justiz. Lea Rosh drehte darüber den Dokumentarfilm „Das Tribunal – Mord am Bullenhuser Damm“, der 1987 auf der Berlinale gezeigt und auch im Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Salon und Filmraum
Das Gebäude in Rothenburgsort, das 1944/45 als Außenlager des KZ-Neuengamme diente, ist heute in Teilen eine Gedenkstätte, die v.a. an die dort kurz vor Kriegsende von der SS ermordeten 20 jüdischen Kinder und 28 Erwachsenen erinnert. Abgesehen von einer Kita sind weite Flächen des Hauses jedoch seit Jahrzehnten ungenutzt. Für vier Tage aktivieren wir diesen Leerstand als einen Raum zum Reden, Zuhören und Filme schauen – samt einer Ausstellung zum Spannungsfeld „Gedenkorte und Stadtentwicklung“.
Der aktuelle Rechtsruck mit seinen west- und ostdeutschen Ausprägungen verschiebt die gesellschaftlichen Aufmerksamkeitsökonomien in einer Weise, dass ohnehin marginalisierte Gruppen gegeneinander ausgespielt werden. Und das alles geschieht innerhalb des Kontextes neoliberaler Stadtentwicklung, in denen Räume des Austauschs eher weniger als mehr werden und Gedenkorte in erster Linie über Besucher*innenzahlen bewertet und als Tourismusziele geratet werden. Gedenkorte sind erkämpfte Räume. Erkämpft von betroffenen Communities, Initiativen, Angehörigenverbänden und Allys für die “Gesellschaft”, die Allgemeinheit, in langwierigen Prozessen. Die Frage nach der Notwendigkeit und der Ausgestaltung von Erinnerungsorten muss stets am konkreten Ort aktualisiert werden. Die Debatte über eine künftige, darüber hinausgehende Nutzungsform, die Zugänglichkeit und historische Bedeutung des Ortes mit einbezieht, gilt es im Kontakt miteinander zu führen.
Lasst uns gemeinsam darüber nachdenken, wie gemeinwohlorientierte, soziokulturelle und stadtteilbezogene Zukünfte im Spiegel der Vergangenheit projiziert werden können.
Mehr Informationen hier
Veranstalter

Do 24.04.25
17:00 Uhr
Gedenkstätte Bullenhuser Damm
Bullenhuser Damm 92-94
20539 Hamburg
Workshop
ZeilenART der Offenheit
Bei MIT2WO “ZeilenART“ beschäftigen wir uns diesmal mit der Biografie von Ester Bejarano, die den Holocaust überlebt hat. Jeder Gast arbeitet mit dem Buch und mit dem Abschnitt und überlegt, was ihn besonders bewegt.
Wir wollen mit humanistischen und philosophischen Ansätzen versuchen zu verstehen, welche Möglichkeiten es für Humanismus in der heutigen Gesellschaft gibt und wie wir Hoffnung dadurch erfahren? Und mit diesen Gedanken schreiben wir Ester Bejarano, auch wenn sie nicht mehr unter uns ist, einen Brief oder Gedichte oder Musik oder zeichnen Bilder, mit dem Gedanken, was wir aus der Offenheit lernen können, um Mensch zu bleiben. Zu Haus arbeitet jeder Gast an seinem Projekt weiter. Und für die Kinder gibt es die Aufgabe, sich mit den vielfältigen Möglichkeiten zu beschäftigen, das Thema Offenheit darzustellen.
Bitte beachten Sie die begrenzte Teilnehmerzahl.
Kooperation mit dem Verlag Dölling und Galitz aus Hamburg.
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