Führung
Rund ums Stadthaus und in die Neustadt
Neuer Wall beim Görtz-Palais
ohne Anmeldung
Von Gasthäusern, Kriminellen und Kommunisten im „Nachtjackenviertel“, von Fiskalischen und anderen Verfolgungen
Was hat der „Lord von Barmbeck“ mit der NS-Verfolgung zu tun? Woher hat die Heiliggeistbrücke ihren Namen? In welchem Hamburger Sterne-Hotel war die Zentrale der Ausplünderung der EmigrantInnen und Deportierten? (Das „Tortue“ war es nicht.) Welche Zeitungen erschienen früher im heutigen „Renaissance“-Hotel? Am Alten Steinweg und in der Peterstrasze geht es um jüdische Geschäftsleute, um widerständiges und queeres Leben und um die Ideale der „Führerstadt Hamburg“.
Treffpunkt: Neuer Wall beim Görtz-Palais, vor dem Petersen-Denkmal, Ende Nähe Großneumarkt, Dauer ca. 2 Stunden.
Veranstalter
Do 23.04.26
16:00 Uhr
Neuer Wall beim Görtz-Palais
ohne Anmeldung
Führung
Historische Stadtteilführung: Der FC St. Pauli im Nationalsozialismus
FC St. Pauli Museum FC St. Pauli Museum (in der Gegengerade des Millerntor-Stadions), Heiligengeistfeld 1, 20359 Hamburg
ab 5,00 €, Infos und Tickets hier
Der FC St. Pauli im Nationalsozialismus
Spurensuche auf St. Pauli und in der Neustadt. Der historische Rundgang führt vom Heiligengeistfeld, dem Geburtsort des Fußballs auf St. Pauli, durch die Neustadt zu Orten des Unrechts, des Naziterrors und des Widerstands. Wie verhielt sich der FC St. Pauli während der Zeit des Nationalsozialismus, und welche Rolle spielten seine Mitglieder? Auf unserem Weg durch St. Pauli und die Neustadt nähern wir uns verschiedenen Biografien und zeigen unterschiedliche Formen der Aufarbeitung der Geschichte im Stadtteil auf.
Veranstalter

Do 23.04.26
18:00 Uhr
FC St. Pauli Museum FC St. Pauli Museum (in der Gegengerade des Millerntor-Stadions)
Heiligengeistfeld 1
20359 Hamburg
ab 5,00 €, Infos und Tickets hier
Vortrag/Lesung
Buchvorstellung: Das Hüttengefängnis in der Hamburger Neustadt
Teehaus Große Wallanlagen, Holstenwall 30 , 20355 Hamburg
Anmeldungen hier
Ende 2025 erschien im Schaff-Verlag das „hamburger bauheft“ Nr. 50 über das ehemalige Polizeigefängnis in der Hamburger Neustadt in der Straße Hütten. Die ältesten Teile des Hauses sind über 165 Jahre alt. Heute wird das Gebäude als Männerwohnheim „Helmuth Hübener-Haus“ genutzt. Hübener war ein 17-jähriger Hamburger Widerstandskämpfer, der 1942 im Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde.
Autor des Bauheftes ist Herbert Diercks, ehemaliger Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Das Hüttengefängnis wird als Beispiel Hamburger Baugeschichte in seinen sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen erörtert. Dazu gehört seine Verwendung als Haftort verfolgter Männer und Frauen im Nationalsozialismus.
Ablauf:
Einführung Dr. Jörg Schilling, Schaff-Verlag: Zur Geschichte des Veranstaltungsortes Teehaus
Vortrag Herbert Diercks: „Polizeigefängnis, ‚Jugendknast‘ und Wohnheim: Kontinuitäten und Brüche in der Geschichte des ehemaligen Hüttengefängnisses.“ Im Zentrum seines Vortrags stehen die Geschehnisse 1933 bis 1945 – das Polizeigefängnis Hütten als Ort nationalsozialistischer Verfolgung.
Im Anschluss an die Veranstaltung wird eine Kurzführung zum ehemaligen Hüttengefängnis angeboten.
Veranstaltungsort ist das nahe dem Hüttengefängnis gelegene architektonisch eindrucksvolle Teehaus in den Großen Wallanlagen.
Diskussion/Gespräch | Film
Spurensuche zu Zwangsarbeit in der NS- Zeit in Hamburg
Grüner Bunker, Feldstraße 66, 20359 Hamburg, Vereinsräume Hilldegarden, Level 4
Anmeldungen hier
Nach über 60 Jahren besuchen ehemalige Zwangsarbeiter*innen aus der Ukraine und Russland erstmals wieder Hamburg, wo sie im 2. Weltkrieg Zwangsarbeit leisten mussten. Die Filme dokumentieren ihre Geschichte begleiten sie an einiger Orte an denen sie als sog. Ostarbeiter eingesetzt und untergebracht waren.
Es werden zwei Videofilme von Jürgen Kinter gezeigt, die im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme entstanden.
Hamburg 2012
Mit dieser Veranstaltung soll die Erinnerung an die lange verdrängte Geschichte der Zwangsarbeit in Hamburg an einigen Beispielen wachgehalten werden.
Der Filmemacher Jürgen Kinter wird in die Entstehung der Filme einführen.
Gemeinsame Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Barmbek und Hilldegarden e.V.
Ort: Bunker Feldstrasse 66, Vereinsräume Hilldegarden, Level 4, entweder über den Bergpfad oder nach Absprache über den Aufzug (dann barrierefrei zugänglich).
Eintritt frei, Anmeldung zur besseren Planung erbeten unter info@hilldegarden.org.
Spontanbesuche willkommen.
(Bei Anmeldung per Mail, bitte die Veranstaltung nennen)
Veranstalter

Do 23.04.26
18:00 – 20:00 Uhr
Grüner Bunker
Feldstraße 66
20359 Hamburg
Vereinsräume Hilldegarden, Level 4
ja
Anmeldungen hier
Festival | Lesung | Diskussion/Gespräch | Musik/Konzert
Ein Abend für Esther Bejarano
Uebel & Gefährlich, Feldstraße 66, 20359 Hamburg
Eintritt: 15 € Anmeldung hier
Esther Bejarano (1924–2021) war Überlebende von Auschwitz, Mitglied des Mädchenorchesters, Antifaschistin, Zeitzeugin, Aktivistin – und bis ins hohe Alter eine laute, unbequeme Stimme gegen Antisemitismus, Rassismus und rechte Gewalt.
Dieser Abend ist ihr gewidmet: als Erinnerung, als Dank – und als Aufforderung, weiterzumachen.
Tanzperformance – Jenny Beyer
Jenny Beyer zeigt in ihrer Performance einen Ausschnitt des dokumentarischen Tanzsolos Zurück zu Ali. Im Zentrum steht die Biografie ihres Großvaters Walter »Ali« Beyer, kommunistischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Das Stück verbindet persönliche Erinnerung mit politischer Recherche und untersucht, wie sich familiäre Geschichten über den Körper künstlerisch vermitteln lassen. Es stellt Fragen nach Erbe, Erinnerungskultur und der Relevanz individueller Geschichten im aktuellen gesellschaftlichen Klima – angesichts eines europaweiten Erstarkens rechter Bewegungen.
Die Uraufführung findet bereits am 25.03.2026 auf Kampnagel statt: https://kampnagel.de/produktionen/jenny-beyer-zurueck-zu-ali-at
Lesungen
Dan Thy Nguyen liest aus „Sonnenblumenhaus“. Das Buch nähert sich den rassistischen Pogromen von Rostock-Lichtenhagen 1992 aus einer persönlichen Perspektive und fragt nach den blinden Flecken der deutschen Erinnerungskultur. Nguyen, Autor, Regisseur und Theatermacher, verwebt eigene Erfahrungen mit gesellschaftlicher Analyse – und macht deutlich, wie tief die Kontinuitäten rechter Gewalt in der deutschen Nachkriegsgeschichte verankert sind.
Benet Lehmann liest aus „Esthers Spuren“, das Buch erzählt Esthers Leben aus ihrer eigenen Perspektive – und zeigt sie als Überlebende, Musikerin und unermüdliche Kämpferin gegen das Vergessen und gegen Rechtsextremismus. Die Recherchen zum Buch »Esthers Spuren« wurden mit einem Sonderpreis zum Thema Judentum und Antisemitismus des Humboldt-Preises und dem Silten-Preis für Holocaustforschung ausgezeichnet. Daneben schreibt Benet Lehmann für Zeitungen und Magazine.
Diskussion: Kontinuitäten rechter Gewalt – Warum Verdrängen keine Option ist
Mit: Jenny Beyer · Daniel Kahn · Dan Thy Nguyen · Benet Lehmann · Anton Sefkow (Enkel von Esther Bejarano) ·
Die Gesprächsrunde nimmt Esthers politische Haltung ernst: Erinnerung ist kein Selbstzweck. Diskutiert werden die Zusammenhänge zwischen historischer Gewalt, mangelnder Aufarbeitung und aktuellen rechten Bedrohungen – sowie die Frage, welche Verantwortung Kunst, Bildung und Zivilgesellschaft heute tragen.
Musik – Daniel Kahn
Der Musiker, Komponist und Dichter Daniel Kahn verbindet jiddische Lieder, Klezmer, Folk und Punk mit politischer Poesie und radikaler Gegenwartsanalyse. Kahn, der viele Jahre in Berlin lebte, steht für eine zeitgenössische, widerständige jüdische Kultur, die Erinnerung nicht museal denkt, sondern als lebendige Praxis. Seine Musik knüpft an Traditionen des antifaschistischen Widerstands an – mit Ironie, Wut und Hoffnung.
Ein Abend für Esther ist kein stilles Gedenken.
Es ist ein politischer Abend.
Ein künstlerischer Abend.
Ein solidarischer Abend.
Und vor allem: ein Abend, der Esthers Haltung weiterträgt.
Unterstützt wird der Abend von der Behörde für Kultur und Medien, dem Freundeskreis Neuengamme und der Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm e.V.
Eintritt: 15 €
Diskussion/Gespräch | Schulveranstaltungen
Erzählcafé „Familiengeschichten aus der NS-Zeit“ (Schulprogramm)
Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg , Hühnerposten 1, 20097 Hamburg
kostenlos Zur Anmeldung
Erinnerungen und Familiengeschichten im persönlichen Gespräch erfahren
Schulveranstaltung ab Klasse 9
In diesem Erzählcafé treffen Schülerinnen und Schüler Menschen mit berührenden Familiengeschichten, die einen direkten Bezug zur NS-Zeit haben. Sie kommen aus jüdischen Familien, Familien mit NS-Tätern oder haben Familienmitglieder, die während der NS-Zeit im Widerstand gegen die Nazis waren. In kleinen Gruppen können Gespräche geführt und von den Schülerinnen und Schülern Fragen gestellt werden.
Die »Familiengeschichten aus der NS-Zeit« gibt es auch als bewegende Interviews, die Hamburger Schüler:innen mit der Zeitzeugin Esther Bejarano und Angehörigen der 2., 3. und 4. Generation umgesetzt haben. Die Interviews sind auf Youtube abrufbar und eignen sich für die Einbindung in den Unterricht. Mit einer Länge von jeweils 10-15 Minuten können die unterschiedlichen Familienbiografien der Angehörigen aus jüdischen Familien, von Verfolgten und Widerständlern sowie Familien von NS-Tätern miteinander verglichen und diskutiert werden:
Wie wirkt sich die Geschichte der eigenen Familie auf die Gesprächspartnerinnen bis heute aus?
Veranstalter
Fr 24.04.26
10:00 – 12:00 Uhr
Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg
Hühnerposten 1
20097 Hamburg
kostenlos Zur Anmeldung
Stolpersteinrundgang
Gedenkstätten und Stolpersteine in St. Georg
Treffpunkt, Am Mariendom 1
kostenlos
Gedenkstätten und Stolpersteine in St. Georg
In Erinnerung an die Opfer der Nazidiktatur
Treffpunkt: Am Mariendom 1
Veranstalter
Fr 24.04.26
17:00 Uhr
Treffpunkt
Am Mariendom 1
barrierefrei
kostenlos
Rundgang
Das Gängeviertel und die Hamburger Neustadt
Museum vor-gänge, Schierspassage , Valentinskamp 38a, 20355 Hamburg
bis zum 15. April unter museum@das-gaengeviertel.info
Entdeckt die verborgenen Geschichten der Hamburger Innenstadt! Dieser Rundgang führt durch das historische Gängeviertel und die Neustadt – ein Viertel voller überraschender Spuren von Arbeiterbewegung, jüdischem Leben, queerer Kultur, Musikgeschichte und politischem Widerstand. Zwischen modernen Bürogebäuden und Glasfassaden öffnen sich Einblicke in eine Vergangenheit in der Künstler*innen, Arbeiter*innen, Sexarbeiter*innen, Musiker*innen und politisch Aktive das Viertel geprägt haben.
Von den letzten Resten der alten Gänge über Orte der Arbeiterbewegung und der frühen Schwulenbewegung bis hin zu Schauplätzen nationalsozialistischer Verfolgung zeigt der Rundgang, wie vielfältig, widersprüchlich und lebendig die Geschichte dieses Quartiers ist – und warum sie bis heute relevant bleibt.
Veranstalter

Fr 24.04.26
18:00 Uhr
Museum vor-gänge, Schierspassage
Valentinskamp 38a
20355 Hamburg
bis zum 15. April unter museum@das-gaengeviertel.info
Musik/Konzert | Vortrag/Lesung
Abendveranstaltung im Teehaus vom Künstlerinnenensemble LA CUMPANEIA und Arnika Kuff
Teehaus Große Wallanlagen, Holstenwall 30, 20355 Hamburg
Eintritt frei; Getränke gegen Spende.
„Um das Urteil der Welt ist mir nicht bange.“ - Zenzl Mühsams Selbstbehauptung
Mit diesen Worten wehrt sich Kreszentia Mühsam, genannt Zenzl, in einem offenen Brief an den NS-Minister Frick gegen die Verleumdungen ihres Mannes Erich. Zenzl hatte 1934, nach dessen Ermordung im KZ Oranienburg, die kleine Schrift „Der Leidensweg Erich Mühsams“ verfaszt. Das Büchlein erschien 1935 in Paris.
Eine Lebens- und Liebesgemeinschaft zweier Anarchisten, verfolgt von Nationalsozialisten und - was die Exilantin Zenzl angeht - von Nationalsozialisten und Stalinisten.
Zenzl wurde 1884 als Tochter verarmter Bauern in der Hallertau geboren, Erich kam 1887 als Apothekersohn zur Welt und verbrachte Kindheit und Jugend in Lübeck. Sie begegneten einander in Künstler- und Bohèmekreisen in München. Kurz darauf kämpfen die Köchin und der Apotheker und Journalist für die Bayerische Räterepublik.
1935 flieht Zenzl über Prag nach Moskau. Vor genau 90 Jahren, am 23. April 1936 wird sie das erste Mal vom NKWD verhaftet. Dass sie rund 20 Jahre in Gefängnissen und Lagern der Sowjetunion verbrachte und überlebte, lag auch an ihrem Einsatz für die Schriften ihres Mannes. Niemals sollte der Sprengstoff seiner Schriften wirken – auch nicht in der DDR, in die sie 1955 übersiedelte. Sie starb dort, zum Schweigen gebracht, 1962. Zenzl verdanken wir die Rettung des Mühsamschen schriftlichen Dynamits; frisch halten wollen wir die Erinnerung daran an diesem Abend im Teehaus. Wir, das sind das Ensemble La Cumpaneia plus Arnika Kuff
La Cumpaneia: Wiebke Johannsen, Dr. Birgit Kiupel, Melanie Mehring (Musik) und Arnika Kuff (Gesang und Akkordeon)
Ort: Teehaus in den Wallanlagen
Zeit: Freitag, den 24. April, 19:30 Uhr (pünktlich)
Veranstalter

Fr 24.04.26
19:30 Uhr
Teehaus Große Wallanlagen
Holstenwall 30
20355 Hamburg
Eintritt frei; Getränke gegen Spende.
Musik/Konzert | Vortrag/Lesung
Musikalisch-Textliche Intervention gegen das Vergessen
Grüner Bunker, Feldstraße 66, 20359 Hamburg , Ehemaliger Leitstand (Level 0), Dach des Bunkers. Zugang entweder über den Bergpfad oder (nach Absprache) über den Fahrstuhl an der Seite zum Heiligengeistfeld.
Anmeldungen hier.
Ensemble Resonanz und Hilldegarden im Leitstand des Bunkers an der Feldstraße
Im ehemaligen Leitstand des Flakturms am Heiligengeistfeld gestalten das Ensemble Resonanz und Hilldegarden e.V. im Rahmen der Woche des Gedenkens eine musikalisch-textliche Intervention. Im Mittelpunkt steht der historische Raum selbst. Der Leitstand war Teil der nationalsozialistischen Kriegsarchitektur und diente militärischen Zwecken. Für die Dauer der Veranstaltung wird er zu einem Ort des Erinnerns und des Innehaltens. Werke für Violine solo begegnen ausgewählten Texten mit Bezug zu Hamburg und der Zeit des Nationalsozialismus. Die Künstlerin Juditha Haeberlin (Geige) ist Konzertmeisterin des Ensemble Resonanz. Sie ist international mehrfach ausgezeichnete Musikerin und war Dozentin am Konservatorium in Den Haag und stellvertretende erste Konzertmeisterin des Radiokammerorchesters Hilversum.
Eintritt frei, der Platz ist begrenzt; Anmeldung zur besseren Planung erbeten unter info@hilldegarden.org.
(Bei Anmeldungen per Mail, bitte die Veranstaltung nennen)


Veranstalter

Sa 25.04.26
11:00 Uhr
Grüner Bunker
Feldstraße 66
20359 Hamburg
Ehemaliger Leitstand (Level 0), Dach des Bunkers. Zugang entweder über den Bergpfad oder (nach Absprache) über den Fahrstuhl an der Seite zum Heiligengeistfeld.
nein
Anmeldungen hier.
Ein Rundgang rund um den ehemaligen Flakbunker an der Feldstraße
Treffpunkt: vor dem Haupteingang des Bunkers
Spätestens seit der Aufstockung und Begrünung des ehemaligen Flakturms auf dem Heiligengeistfeld ist dieses einzigartige Bauwerk aus der NS-Zeit stark im Fokus der Öffentlichkeit. Während die Einen die Verwandlung zum neuen Wahrzeichen Hamburgs begrüßen, kritisieren die Anderen die Eventisierung dieses Ortes und beklagen den Verlust des Mahnmal-Charakters. Auch wenn zwischenzeitlich einige Informationstafeln auf dem sog. Bergpfad installiert wurden, ist ein angemessener Informations- und Gedenkort im oder auf dem ehemaligen Flakbunker noch nicht in Sicht.
Der Rundgang befasst sich mit der Geschichte dieses Gebäudes und seiner gegenwärtigen Nutzung.

Veranstalter
Rundgang
Das ehemalige Stadthaus
Geschichtsort Stadthaus , Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg
Anmeldung hier
Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war im Nationalsozialismus eine Zentrale des Terrors. Dort befanden sich das Polizeipräsidium sowie die Leitstellen von Gestapo und Kriminalpolizei.
Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ thematisiert Herbert Diercks die Bau- und Nutzungsgeschichte des Gebäudekomplexes, die Verbrechen der dort ansässigen Polizeidienststellen und die Folgen, die sie für Tausende verfolgte Frauen und Männer hatten.
Veranstalter
Rundgang
Jüdische Musikerinnen und Musiker in Hamburg
Hamburgische Staatsoper, Haupteingang, Große Theaterstraße 25, 20354 Hamburg
Kosten 11€ Zur Anmeldung
Hamburg ist eine Musikstadt. Viele jüdische Musiker:innen haben das Musikleben der Stadt beeinflusst.
Die wichtigsten unter ihnen werden wir auf diesem Rundgang näher kennen lernen, u.a. Felix Mendelssohn Bartholdy, Fanny Hensel, Gustav Mahler, Paul Dessau, Rolf Liebermann, Sabine Kalter und die Gebrüder Wolff. Wo sind sie geboren, wo und wie haben sie gelebt? Wo sind sie aufgetreten? Mit welchen Werken wurden sie bekannt? Welche Rolle spielte ihr Glaube?
Neben kleinen, überraschenden Geschichten wird es Hörbeispiele aus unterschiedlichen Musikgenres geben. Der Rundgang führt durch die Neustadt bis zur Reeperbahn nach St. Pauli.
Ein Kurs von Andreas Kowalski
VHS-Kursnummer: Q13710MMK06
Veranstalter
Sa 25.04.26
14:00 – 16:15 Uhr
Hamburgische Staatsoper, Haupteingang
Große Theaterstraße 25
20354 Hamburg
Kosten 11€ Zur Anmeldung
Musik/Konzert | Vortrag/Lesung
Musikalisch-Textliche Intervention gegen das Vergessen
Grüner Bunker, Feldstraße 66, 20359 Hamburg , Ehemaliger Leitstand (Level 0), Dach des Bunkers. Zugang entweder über den Bergpfad oder (nach Absprache) über den Fahrstuhl an der Seite zum Heiligengeistfeld.
Anmeldungen hier.
Ensemble Resonanz und Hilldegarden im Leitstand des Bunkers an der Feldstraße
Im ehemaligen Leitstand des Flakturms am Heiligengeistfeld gestalten das Ensemble Resonanz und Hilldegarden e.V. im Rahmen der Woche des Gedenkens eine musikalisch-textliche Intervention. Im Mittelpunkt steht der historische Raum selbst. Der Leitstand war Teil der nationalsozialistischen Kriegsarchitektur und diente militärischen Zwecken. Für die Dauer der Veranstaltung wird er zu einem Ort des Erinnerns und des Innehaltens. Werke für Violine solo begegnen ausgewählten Texten mit Bezug zu Hamburg und der Zeit des Nationalsozialismus. Die Künstlerin Juditha Haeberlin (Geige) ist Konzertmeisterin des Ensemble Resonanz. Sie ist international mehrfach ausgezeichnete Musikerin und war Dozentin am Konservatorium in Den Haag und stellvertretende erste Konzertmeisterin des Radiokammerorchesters Hilversum.
Eintritt frei, der Platz ist begrenzt; Anmeldung zur besseren Planung erbeten unter info@hilldegarden.org.
(Bei der Anmeldung per Mail, bitte die Veranstaltung nennen)


Veranstalter

Sa 25.04.26
14:00 Uhr
Grüner Bunker
Feldstraße 66
20359 Hamburg
Ehemaliger Leitstand (Level 0), Dach des Bunkers. Zugang entweder über den Bergpfad oder (nach Absprache) über den Fahrstuhl an der Seite zum Heiligengeistfeld.
nein
Anmeldungen hier.
Museumsführung mit Rundgang in der Speicherstadt
2015 wurde die Speicherstadt zum UNESCO-Welterbe ernannt. Doch wer hier ein intaktes Ensemble aus der Kaiserzeit erwartet, wird enttäuscht. Vielmehr gibt es Narben und Brüche, denn 1945 waren 50 Prozent der Lagerflächen aufgrund der Kriegsschäden nicht mehr benutzbar. Nach einer Einführung in der Sonderausstellung "Verloren und vergessen" zeigt der Rundgang die Zerstörungsgrade der Speicherblöcke auf und verdeutlicht die Wiederaufbaukonzepte.
Teilnahme an der Führung frei, Anmeldung erbeten unter info@speicherstadtmuseum.de oder Tel.: 040 / 32 11 91
Film
Treasure – Familie ist ein fremdes Land
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs reist die New Yorker Musik-Journalistin Ruth Rothwax (LENA DUNHAM) in Begleitung ihres Vaters Edek (STEPHEN FRY) nach Polen, um dem Vermächtnis ihrer jüdischen Familie auf den Grund zu gehen.
Für Edek, einen Holocaust-Überlebenden, ist es die erste Reise zurück zu den Orten seiner Kindheit. Während Ruth entschlossen ist, die Traumata ihrer Eltern besser zu verstehen, will der stets vergnügte Edek die Vergangenheit ruhen lassen. So sabotiert er Ruths Pläne und sorgt dabei für mehr als nur eine unfreiwillig komische Situation. In dieser erlebnisreichen Woche decken die beiden alte Familiengeheimnisse auf. Aus ihrer brüchigen Beziehung wächst Liebe und tiefes Verständnis.
Mit der Verfilmung des Schlüsselromans „Zu viele Männer“ von Bestseller-Autorin Lily Brett legt die deutsche Filmemacherin und Drehbuchautorin Julia von Heinz (HANNAS REISE, UND MORGEN DIE GANZE WELT) ihre bislang ambitionierteste Arbeit vor.
111 min., Regie: Julia von Heinz
Tickets unter: www.metropoliskino.de
Veranstalter

Sa 25.04.26
19:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier


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