Lesung
Musikalische Lesung: Vaterland? Ein Schiff kommt nach Hause, Schulvorstellung
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
kostenlos, Anmeldung hier
Hamburg 1933: Nach acht Wochen auf See kehrt der Dampfer Kulm in seinen Heimathafen zurück. Die sozial wie weltanschaulich ungleiche Besatzung des Schiffes findet sich in einem radikal veränderten Land wieder: Die Nationalsozialisten sind an der Macht und herrschen mit Gewalt und Willkür. Die Mannschaft muss sich dem brutalen neuen Gesicht Deutschlands stellen. Zwischen politischen Spannungen, persönlichen Konflikten und der Suche nach einem Platz in einer unbarmherzigen Gesellschaft entfaltet sich eine mitreißende Erzählung über Identität und den Kampf um das Überleben. Eine musikalische Lesung mit Texten von Heinz Liepman.
Von und mit Stephan Möller-Titel und Jochen Klüßendorf und mit projizierter Sofortmalerei der Bildkünstler Jan Helbig und Matthias Kulcke.
Schulvorstellung ab 14 Jahren
Tickets unter: reservierung@metropoliskino.de
Veranstalter

Mi 06.05.26
10:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
kostenlos, Anmeldung hier
Führung
Gedenkstätte Bullenhuser Damm – Besuch mit Führung
Hauptkirche St. Michaelis, Engl. Planke 1, 20459 Hamburg
Anmeldung bis zum 30. April. Zur Anmeldung
Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm in Hamburg ist ein Ort des Erinnerns und der Mahnung.
In der Nacht vom 20. auf den 21. April 1945, kurz vor Ende des 2. Weltkrieges, wurden in der ehemaligen Schule am Bullenhuser Damm 20 jüdische Kinder und mindestens 28 Erwachsene von den Nationalsozialisten ermordet. Vor ihrer Ermordung waren die Kinder zu pseudomedizinischen Versuchen im KZ Neuengamme missbraucht worden.
Eine Dauerausstellung vor Ort widmet sich dem Gedenken der Kinder. Ein Rosengarten am Bullenhuser Damm bietet Gelegenheit zum Innehalten und lädt zu persönlicher Besinnung ein.
Die Vereinigung der Kinder vom Bullenhuser Damm e.V., die unter anderem von Familienangehörigen der ermordeten Kinder gegründet wurde, lädt mit St. Michaelis zu einer Führung durch die Gedenkstätte ein.
Mittwoch, 6. Mai, 17 Uhr Treffen am Gemeindehaus St. Michaelis. Gemeinsame Anreise mit dem HVV (bitte ein eigenes HVV-Ticket mitbringen) zur Führung um 18 Uhr.
Oder:
Treffen direkt vor Ort um 18 Uhr, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm 92, 20539 Hamburg.
Um Anmeldung bitte mit Angabe des gewünschten Treffpunktes wird gebeten bis zum 30. April unter info@st-michaelis.de.
Veranstalter
Mi 06.05.26
17:00 Uhr
Hauptkirche St. Michaelis
Engl. Planke 1
20459 Hamburg
Anmeldung bis zum 30. April. Zur Anmeldung
Diskussion/Gespräch
„Der Obrigkeit untertan?“ Kirche und Politik – damals und heute
St. Jacobi Herrensaal, Jakobikirchhof 22, 20095 Hamburg
Das Verhältnis der evangelischen Kirchen zur Politik ist historisch bedingt durch eine große Nähe zum Staat gekennzeichnet. Bis 1918 bestand die enge Verbindung von Thron und Altar.
Während die demokratische Weimarer Republik von vielen Theologen als Obrigkeit nicht anerkannt wurde, gab es eine große Affinität zur nationalsozialistischen Diktatur. Der Hamburger Landesbischof von 1934 bis 1945 und Hauptpastor an St. Jacobi, Franz Tügel (1888-1946), war schon 1931 NSDAP-Mitglied geworden, hatte „Mein Kampf“ gründlich gelesen und sich bei den „Deutschen Christen“ engagiert. Auch nach dem Ende des „Dritten Reiches“ blieb er uneinsichtig.
Nach einem Impulsvortrag zu Franz Tügel wird über die notwendige Auseinandersetzung mit ihm und seiner Bedeutung für die Gegenwart diskutiert. Wie kann Kirche heute Integration fördern und politischen Extremismus verhindern?
Es diskutieren:
Prof. Dr. Dr. Rainer Hering, Archivar und Historiker
Dr. Stefan Holtmann, Hauptpastor St. Jacobi
Marvin Becker, Dissertation zum Thema „Die Deutschen Christen als „Christen der Zukunft“? Nationalprotestantische Netzwerke,
Einstellungen und Diskurse in Westdeutschland von 1945 bis in die 1970er Jahre“
Veranstalter
Mi 06.05.26
19:00 Uhr
St. Jacobi Herrensaal
Jakobikirchhof 22
20095 Hamburg
Schüler:innen-Aktion
Präsentation künstlerischer Arbeiten von Schüler:innen des Helene-Lange-Gymnasiums
Mahnmal St. Nikolai , Willy-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg
Veranstalter

Do 07.05.26
09:30 – 10:30 Uhr
Mahnmal St. Nikolai
Willy-Brandt-Straße 60
20457 Hamburg
Führung
History Lunch Talk – Kurzführung durch das ehemalige Stadthaus
Geschichtsort Stadthaus , Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg
kostenlos, keine Anmeldung erforderlich Zur Anmeldung
Der Kurzrundgang durch die „Stadthöfe“ gibt einen Überblick der Geschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus und die hier verübten Verbrechenskomplexe. Im Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke befanden sich bis 1943 das Polizeipräsidium sowie die Leitstellen von Gestapo und Kriminalpolizei.
Treffpunkt: Bürgermeister-Petersen-Denkmal, gegenüber Neuer Wall 86. Keine Anmeldung erforderlich.
Veranstalter

Do 07.05.26
12:00 – 12:30 Uhr
Geschichtsort Stadthaus
Stadthausbrücke 6
20355 Hamburg
kostenlos, keine Anmeldung erforderlich Zur Anmeldung
Workshop | Schulveranstaltungen
Antisemitismus – Kein Fall für uns?! (Schulprogramm)
Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg , Hühnerposten 1, 20097 Hamburg
kostenlos Zur Anmeldung
Ein Workshop von Johanna Jöhnck, Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung
Workshop für Lehrkräfte
Ausgehend von realen Fällen von Antisemitismus in Schule, auf der Arbeit oder im Museum klären wir, was Antisemitismus ist, wie er auf Jüdinnen und Juden wirkt und welche Auswirkungen antisemitische Vorfälle auf unsere Gesellschaft haben.
Im gemeinsamen Fachaustausch mit Mitarbeitenden der Geschäftsstelle des Beauftragten für jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus erlangen Sie (mehr) Handlungssicherheiten im Umgang mit antisemitischen Äußerungen und Haltungen.
Lassen Sie uns gemeinsam erkennen, benennen und handeln!
Kooperationspartner
Do 07.05.26
17:00 – 19:00 Uhr
Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg
Hühnerposten 1
20097 Hamburg
kostenlos Zur Anmeldung
Rundgang
Das ehemalige Stadthaus: Kriegsende und Befreiung 1945
Geschichtsort Stadthaus , Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg
Anmeldung hier
Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war im Nationalsozialismus eine Zentrale des Terrors. Dort befanden sich das Polizeipräsidium sowie die Leitstellen von Gestapo und Kriminalpolizei.
Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ thematisiert Sandra Wachtel die Verbrechen der dort ansässigen Polizeidienststellen und die Folgen, die sie für Tausende verfolgte Menschen hatten.
Anlässlich des 81. Jahrestags des Kriegsendes liegt der Blick auf den verschiedenen Erfahrungen von Hamburger Verfolgten: Wie erlebten sie den 8. Mai 1945?
Veranstalter
Lesung
Erinnern heißt Begegnen: Esthers Spuren im Kleinen Teehaus
Teepavillon Große Wallanlagen, Holstenwall 30, 20355 Hamburg
Eintritt frei, Getränke gegen Spende
Mitten in der Stadt und mitten im Grünen lädt das frisch sanierte Kleine Teehaus mit seiner offenen, fast 60 Jahre alten Architektur zu einem ganz besonderen Nachmittag der lebendigen Erinnerung ein. An diesem inspirierenden und barrierefreien Ort, der ganz im Zeichen der Begegnung von Alt und Jung steht, bringen wir historische Erinnerungsarbeit und gelebte gesellschaftliche Teilhabe zusammen.
Im Zentrum der Veranstaltung steht das Leben der Holocaust-Überlebenden und Antifaschistin Esther Bejarano. Autor:in Benet Lehmann liest aus dem eigens verfassten Buch „Esthers Spuren“ und beleuchtet Esthers unermüdlichen Kampf gegen das Vergessen, gegen Antisemitismus und wiederauflebenden Rechtsextremismus. Für die Recherchen zu diesem Werk, das Esthers Leben aus ihrer eigenen Perspektive erzählt, wurde Lehmann bereits mehrfach ausgezeichnet. Im anschließenden Gespräch gibt Anton Bejarano (Sefkow), der Enkel von Esther Bejarano, persönliche Einblicke in die Entstehung des Buches und das familiäre Vermächtnis seiner Großmutter. Er zeigt auf, warum ihre mahnende Haltung für unsere heutige Gesellschaft aktueller ist denn je.
Begleitet und moderiert wird der Nachmittag von Mitra Kassai, der Gründerin der Hamburger Initiative OLL INKLUSIV. Gemeinsam spannen die drei einen Bogen zwischen der historischen Erinnerungskultur und der Gegenwart: Genau wie beim Gedenken an den Holocaust stehen wir auch in der alltäglichen Seniorenarbeit vor der Herausforderung, dass die wertvollen Stimmen und Lebenserfahrungen der älteren Generationen drohen, leiser zu werden.
Wir laden Sie herzlich ein, Erinnerung an diesem Nachmittag nicht als stilles Gedenken zu betrachten, sondern als aktiven, generationenübergreifenden Austausch auf Augenhöhe. Lassen Sie uns gemeinsam zuhören, voneinander lernen und ins Gespräch kommen – für ein solidarisches Miteinander und gegen das Vergessen."
Veranstalter

Do 07.05.26
17:00 – 18:30 Uhr
Teepavillon Große Wallanlagen
Holstenwall 30
20355 Hamburg
ja
Eintritt frei, Getränke gegen Spende
Führung
Historische Stadtteilführung: Der FC St. Pauli im Nationalsozialismus
FC St. Pauli Museum FC St. Pauli Museum (in der Gegengerade des Millerntor-Stadions), Heiligengeistfeld 1, 20359 Hamburg
ab 5,00 €, Tickets hier
Der FC St. Pauli im Nationalsozialismus – Spurensuche auf St. Pauli und in der Neustadt.
Der historische Rundgang führt vom Heiligengeistfeld, dem Geburtsort des Fußballs auf St. Pauli, durch die Neustadt zu Orten des Unrechts, des Naziterrors und des Widerstands. Wie verhielt sich der FC St. Pauli während der Zeit des Nationalsozialismus, und welche Rolle spielten seine Mitglieder? Auf unserem Weg durch St. Pauli und die Neustadt nähern wir uns verschiedenen Biografien und zeigen unterschiedliche Formen der Aufarbeitung der Geschichte im Stadtteil auf.
Veranstalter

Do 07.05.26
18:00 Uhr
FC St. Pauli Museum FC St. Pauli Museum (in der Gegengerade des Millerntor-Stadions)
Heiligengeistfeld 1
20359 Hamburg
ab 5,00 €, Tickets hier
Schüler:innen-Aktion
Szenisches Theater „Sein oder nicht Sein?“
Mahnmal St. Nikolai , Willy-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg
Wann existieren wir, wann leben wir? Was passiert, wenn uns Existenz- oder Lebensrechte genommen werden oder wir diese plötzlich wieder zurückgewinnen?
Szenisches Theater – eine Kooperation mit Oberstufenschüler:innen des Helene-Lange-Gymnasiums angelehnt an die Fotoausstellung „Auschwitz, Fußnoten“.
Näheres ab April auf www.mahnmal-st-nikolai.de
Veranstalter

Do 07.05.26
19:00 Uhr
Mahnmal St. Nikolai
Willy-Brandt-Straße 60
20457 Hamburg
Diskussion/Gespräch
HSV im Nationalsozialismus
Bücherhallen Hamburg Zentralbiliothek, Hühnerposten 1, 20097 Hamburg
Eintritt frei
Mit „Die Raute unterm Hakenkreuz – Der HSV im Nationalsozialismus“ erscheint eine umfassende Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten unserer Vereinsgeschichte im Nationalsozialismus.
Im Mittelpunkt des Abends stehen zentrale Fragen zur Vergangenheit des Vereins: Wie verhielt sich der HSV im Nationalsozialismus? Welche Geschichten wurden lange nicht erzählt? Und was bedeutet es heute, sich dieser Vergangenheit zu stellen?
Auf dem Podium diskutieren über diese Fragen Werner Skrentny (Herausgeber), Paula Scholz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Netz E), Jürgen Kowalewski (Autor der Asbjørn Halvorsen-Biografie), Niko Stövhase (HSV-Museum) und Svea Gruber (Netz E).
Die Veranstaltung findet anlässlich des Tags der Befreiung am 8. Mai 1945, im Rahmen der Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte und passend zu 10 Jahre Netzwerk Erinnerungsarbeit statt. Wer das Buch vorab schon bestellen möchte, kann dies am besten im Buchhandel oder online tun.
Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen.
Eingeladen sind alle, die sich für den HSV, Geschichte und Erinnerungskultur interessieren.
Der Eintritt ist frei. Kommt vorbei!
Förderkreis Nordtribüne e. V. & Netzwerk Erinnerungsarbeit
Veranstalter

Do 07.05.26
19:00 Uhr
Bücherhallen Hamburg Zentralbiliothek
Hühnerposten 1
20097 Hamburg
Eintritt frei
Diskussion/Gespräch | Schulveranstaltungen
Erzählcafé „Familiengeschichten aus der NS-Zeit“ (Schulprogramm)
Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg , Hühnerposten 1, 20097 Hamburg
kostenlos Zur Anmeldung
Erinnerungen und Familiengeschichten im persönlichen Gespräch erfahren
Schulveranstaltung ab Klasse 9
In diesem Erzählcafé treffen Schülerinnen und Schüler Menschen mit berührenden Familiengeschichten, die einen direkten Bezug zur NS-Zeit haben. Sie kommen aus jüdischen Familien, Familien mit NS-Tätern oder haben Familienmitglieder, die während der NS-Zeit im Widerstand gegen die Nazis waren. In kleinen Gruppen können Gespräche geführt und von den Schülerinnen und Schülern Fragen gestellt werden.
Die »Familiengeschichten aus der NS-Zeit« gibt es auch als bewegende Interviews, die Hamburger Schüler:innen mit der Zeitzeugin Esther Bejarano und Angehörigen der 2., 3. und 4. Generation umgesetzt haben. Die Interviews sind auf Youtube abrufbar und eignen sich für die Einbindung in den Unterricht. Mit einer Länge von jeweils 10-15 Minuten können die unterschiedlichen Familienbiografien der Angehörigen aus jüdischen Familien, von Verfolgten und Widerständlern sowie Familien von NS-Tätern miteinander verglichen und diskutiert werden:
Wie wirkt sich die Geschichte der eigenen Familie auf die Gesprächspartnerinnen bis heute aus?
Veranstalter
Fr 08.05.26
10:00 – 12:00 Uhr
Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg
Hühnerposten 1
20097 Hamburg
kostenlos Zur Anmeldung
Demonstration
Demonstration zum 08. Mai
Jungfernstieg, Rathausmarkt, 20095 Hamburg
8. Mai 1945 - Tag der Befreiung, Chance für Frieden und Demokratie in Europa
Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg! Den 8. Mai zum Feiertag machen!
16:00 Jungfernstieg: Demo Auftakt
16:30 Demo-Start (Zwischenkundgebung Stadthaus)
17:30 Befreiungsfest auf dem Rathausmarkt mit Reden, Geschichten, Musik und mit Informationsständen der Unterstützer*innen.
Ende: ca. 21:00 Uhr.
8. Mai 1945 – Tag der Befreiung
Chance für Frieden und Demokratie in Europa
Für die überlebenden Verfolgten und Widerstandskämpfer:innen war der 8. Mai 1945 die „Morgenröte der Menschheit, wie der als Jude und Kommunist verfolgte Résistance Kämpfer Peter Gingold es ausdrückte. Die offizielle Sicht blieb indessen noch Jahrzehnte die der Nazis, der Deutsch-Nationalen, der „Frontkämpfer“, der Profiteur:innen und Mitläufer:innen: sie sprachen von Zusammenbruch, Kapitulation und Besatzern. Für uns Nachgeborene sind und bleiben die alliierten Streitkräfte, unter denen die Rote Armee mit Abstand die größte Last des Krieges in Europa zu tragen hatte, auch unsere Befreier:innen. Mit besonderer Dankbarkeit erinnern wir an den Beitrag, den der deutsche antifaschistische Widerstand dazu geleistet hat. Heute, nachdem es kaum noch überlebende „Zeitzeug:innen" gibt, hat Geschichtsrevisionismus – von Relativierung bis gar zur Heroisierung der deutschen Vergangenheit – Konjunktur. Mit unserem Fest am 8. Mai wollen wir die Befreiung von Nazi-Terror, Vernichtungskrieg und Völkermord als Grundlagen für ein Leben in Frieden, Freiheit und Vielfalt feiern und zugleich deutlich machen, wie notwendig es ist, diese Errungenschaften zu verteidigen.
Nie wieder Faschismus!
Derzeit erleben wir eine drastische gesellschaftliche Rechtsentwicklung. Die AfD liegt in den aktuellen Umfragen bundesweit bei rund 25%. Doch rechte Politik geht nicht nur vom äußeren Rand der Gesellschaft und der AfD aus. Auch wenn die extreme Rechte die Grenze des Sagbaren immer weiter verschiebt, setzen die regierenden Parteien die Forderungen willentlich um. Ein massiver Sozialabbau wird konsequent vorangetrieben, während erkämpfte Grundrechte zunehmend angegriffen werden. Die GEAS-Reform stellt nur die Spitze des Eisbergs einer immer menschenfeindlicheren Politik dar. Die Meinungsfreiheit wird weiter eingeschränkt, Antifaschismus kriminalisiert, und Berufsverbote drohen wieder und mit dem geplanten Gesetz zur Regelanfrage im öffentlichen Dienst könnten Berufsverbote wieder eingeführt werden. Es zeichnet sich ein immer autoritärer werdender Staat ab, der die Interessen einiger weniger durchsetzt.
Nie wieder Krieg!
Weltweit nehmen Verteilungskriege zwischen den Großmächten zu. Das sehen wir aktuell in Lateinamerika, Afrika, im Nahen Osten, in Europa und im Südchinesischen Meer. Zur Sicherung von Handelsrouten, Absatzmärkte und Ressourcen wird immer mehr auf Krieg gesetzt. Als drittgrößte Volkswirtschaft will Deutschland immer mehr Einfluss gewinnen. In diesem Zusammenhang wird in schnellem Tempo aufgerüstet. Mehr als 500 Milliarden Sondervermögen stehen für Militärausgaben bereit. Unternehmen wie Rheinmetall machen Milliardengewinne. Die Zunahme der militärischen Produktion geht einher mit einer umfassenden Militarisierung der gesamten Gesellschaft: Von der Wiedereinführung der Wehrpflicht, über den Angriff auf die Zivilklausel bis zu zivilmilitärischer Zusammenarbeit wie bei Red Storm Alpha bis Charly. Bezahlt wird das mit dem Abbau des Sozialstaats: Kürzungen in Bildung, Gesundheit und ziviler Infrastruktur. Wir als breite Bevölkerung sind die Leidtragenden dieser massiven Aufrüstung. Wer sich dagegen stellt, hat mit Repressionen zu kämpfen. Vor diesem Hintergrund stellen wir uns der Rechtsentwicklung ebenso entgegen wie der Aufrüstung und Militarisierung. Es ist unsere Aufgabe, den weiteren Aufstieg der AfD und anderer rechter Kräfte zu verhindern. Wir stehen dabei an der Seite all derer, die stigmatisiert und ausgegrenzt werden. Dem zunehmenden Rassismus, der Queerfeindlichkeit, dem Antisemitismus und allen weiteren Formen der Menschenfeindlichkeit widersetzen wir uns mit aller Kraft. Als Bündnis stehen wir für eine Stärkung des Völkerrechts und internationaler Institutionen zur friedlichen Konfliktlösung. Waffenlieferungen in Kriegs- und Krisengebiete sind keine Alternative für diplomatische Lösungen. Jede Nation hat das Recht, über ihr eigenes Schicksal zu bestimmen. Internationale Solidarität bedeutet das Eintreten für diese demokratische Selbstbestimmung und richtet sich gegen Nationalismus und imperiale Einmischung.
Den 8. Mai ein Feiertag!
Wir wollen am 8. Mai an die Hoffnung der Befreiten auf eine Welt ohne Kriege, Elend und Unterdrückung erinnern und diese als Impuls nehmen, weiter an der Schaffung der neuen Welt des Friedens und der Freiheit zu arbeiten wie es die befreiten Häftlinge von Buchenwald geschworen haben.
Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann.Das ist überfällig seit 8 Jahrzehnten …“
Esther Bejarano
Veranstalter
Fr 08.05.26
16:00 Uhr
Jungfernstieg, Rathausmarkt
20095 Hamburg
Als zentrale Aufgabe hat sich die Finkenwerder Geschichtswerkstatt e.V. seit 1996 das Erforschen und Bewahren der Arbeits- und Alltagsgeschichten des Ortes und seiner Bewohner gesetzt.
Am 16. Dezember 1996 wurde in Finkenwerder auf Initiative des damaligen Ortsamtsleiters auf dem Gelände der ehemaligen Deutschen Werft ein Denkmal eingeweiht. Es wurde vom in Finkenwerder lebenden Künstler Axel Groehl (geboren 1953) entworfen und zeigt eine durchbrochene Betonmauer, in deren Mitte sich eine Bronzeplastik befindet. Damit möchte der Künstler ein „Zeichen der geballten Hoffnung gegen Verzagen, Verdüsterung und Zwang“ setzen. Eingerahmt wird das Ensemble von zehn Ebereschen. Mit dem Denkmal wurde die Gestaltung des Rüschparks vervollständigt.
Veranstalter
Gedenkveranstaltung
Zur Befreiung vom Faschismus. Thema: Euthanasie – damals und heute?
Haus der Kirche, in den Räumen der "Brücke", Harburger Ring 20, 21073 Hamburg
Der thematische Fokus der Veranstaltung liegt auf den Kindermorden im Krankenhaus Rothenburgsort 1940-45.
Auch wird es um eine Kinderärztin gehen, die an den Morden im Krankenhaus beteiligt war und noch bis in die 80er Jahre in Harburg praktizierte und als Heimärztin im Kinderkurheim Ehestorf tätig war.
Darüber hinaus behandelt die Veranstaltung die Frage, was rechte Parteien von heute mit Menschen mit Behinderung vorhaben.
Sprechen werden:
Andeas Babel, Journalist - hat zu den Morden in Rothenburgsort recherchiert.
Prof. Johannes Richter, Rauhes Haus - hat über die Kinderverschickung und den Umgang mit Kindern mit Behinderung geforscht.
Mareice Kaiser, Journalistit - recherchiert über rechte Parteien heute und Menschen mit Behinderung.
Im Anschluss findet ein Gespräch zu den Vorträgen statt.

Veranstalter

Fr 08.05.26
18:00 Uhr
Haus der Kirche, in den Räumen der "Brücke"
Harburger Ring 20
21073 Hamburg








