Workshop
Unbewusste Vorurteile – Unconscious Bias: Wie wir unsere Schubladen im Gehirn ausmisten können
VHS-Zentrum Mitte, Schanzenstraße 75, 20357 Hamburg
Kurs-Kosten 19€ Zur Anmeldung
Workshop am Wochenende
Eine wertschätzende Umgangskultur in unserer Gesellschaft, die Vielfalt bewusst fördert, entwickelt sich nicht von selbst.
Denn unser Gehirn setzt uns Tag für Tag, jede Sekunde unbewussten Annahmen aus. In diesem Training schauen wir uns an, was kognitive Verzerrungseffekte bedeuten und welchen Einfluss sie auf unsere Entscheidungsprozesse haben. Wie können wir aktiv unbewusste Entscheidungen beeinflussen? Und welche Strategien zur Selbstreflexion können uns im Alltag helfen.
In diesem Training erhalten Sie ein Grundverständnis von Diversität in unserer Gesellschaft und wie durch persönliche, unbewusste Annahmen Missverständnisse entstehen können. Zudem sensibilisieren wir unser Gehirn und üben Handlungsoptionen im gesellschaftlichen und beruflichen Miteinander.
Ein Kurs von Azziza Bourtal
Kursnummer: Q13440MMM99
Veranstalter
So 26.04.26
10:00 – 16:00 Uhr
VHS-Zentrum Mitte
Schanzenstraße 75
20357 Hamburg
ja
Kurs-Kosten 19€ Zur Anmeldung
Führung
Neue Dauerausstellung der Gedenk- und Bildungsstätte Israelitische Töchterschule
VHS-Haus Dr. Alberto-Jonas, Karolinenstraße 35, 20357 Hamburg
Kurs-Kosten 9€ Zur Anmeldung
Im Juli 2025 konnte die neue Dauerausstellung „Jüdische Kinderwelten: Die Geschichte der Israelitischen Töchterschule“ mit viel positiver Resonanz eröffnet werden.
Im Gebäude der ehemals größten jüdischen Mädchenschule Hamburgs beleuchtet sie vielfältige Aspekte der Geschichte der Schule seit der Gründung 1884 bis zur Schließung im Nationalsozialismus. Bei dieser Führung erwarten Sie in den Denkmalschutzgerecht sanierten Räumen viele interaktive Elemente und historische Materialien wie Kinderhefte, Fotos und Briefe. Biografien der ehemaligen Schülerinnen und Lehrerinnen der Schule ermöglichen einen persönlichen Zugang zum Thema. Erfahren Sie mehr über die Bedeutung der Israelitischen Töchterschule in Hamburgs jüdischer Geschichte und die Bedeutung der Schule als letzter jüdischen Schule im Nationalsozialismus in Hamburg.
Ein Kurs von Anette Borkel
Kursnummer: Q13701MMK34
Veranstalter
So 26.04.26
11:00 – 13:00 Uhr
VHS-Haus Dr. Alberto-Jonas
Karolinenstraße 35
20357 Hamburg
nein
Kurs-Kosten 9€ Zur Anmeldung
Stolpersteinrundgang
Spaziergang zu den Billstedter Stolpersteinen
Geschichtswerkstatt Billstedt , Gothaer Weg 12, 22119 Hamburg
kostenlos, keine Voranmeldung erforderlich
Im Bereich der Geschichtswerkstatt Billstedt sind bisher insgesamt 19 Stolpersteine verlegt worden. Sie erinnern an jüdische Mitbürger und Geschäftsleute wie das Ehepaar Laser, an sozialdemokratische und kommunistische Widerstandskämpfer wie Katharina Corleis und Fiete Schulze, an die aus Russland verschleppte Zwangsarbeiterin Ljuba Androssowa und an Euthanasie-Opfer wie Frieda Brütt und Erich Kistner.
Start: Kulturpalast Hamburg, Öjendorfer Weg 30a
Dauer: 3 Stunden
Abb.: Familie Laser vor ihrem Bekleidungsgeschäft in der heutigen Billstedter Hauptstraße. Alleine der Sohn Rudi hat die NS-Zeit überlebt.

Veranstalter
So 26.04.26
14:00 Uhr
Geschichtswerkstatt Billstedt
Gothaer Weg 12
22119 Hamburg
kostenlos, keine Voranmeldung erforderlich
Ausstellungsführung mit Rundgang in der Speicherstadt
2015 wurde die Speicherstadt zum UNESCO-Welterbe ernannt. Doch wer hier ein intaktes Ensemble aus der Kaiserzeit erwartet, wird enttäuscht. Vielmehr gibt es Narben und Brüche, denn 1945 waren 50 Prozent der Lagerflächen aufgrund der Kriegsschäden nicht mehr benutzbar. Nach einer Einführung in der Sonderausstellung "Verloren und vergessen" zeigt der Rundgang die Zerstörungsgrade der Speicherblöcke auf und verdeutlicht die Wiederaufbaukonzepte.
Teilnahme an der Führung frei, Anmeldung erbeten unter info@speicherstadtmuseum.de oder Tel.: 040 / 32 11 91
Die Initiative Dessauer Ufer legt wieder ab mit einer Bootstour zu Orten, die im Spannungsfeld zwischen Erinnerungskultur und Stadtplanung liegen. Wir möchten dabei aktuelle erinnerungskulturelle Diskussionen beleuchten, die die Themen NS-Zwangsarbeit sowie die koloniale Vergangenheit der Stadt betreffen und dabei Ausschau halten nach Spuren, die den Zustand der Hamburger Stadtentwicklung verdeutlichen. Die Ausfahrt soll auch dem Austausch untereinander und dem gemeinsamen Gedenken dienen.
Die Barkassenfahrt startet am 26. April um 14 Uhr ab Anleger Baumwall und endet um 17 Uhr an der Grünen Brücke in Rothenburgsort nahe der Schule am Bullenhuser Damm.
Es gibt aber auch die Möglichkeit, von dort direkt mit der Barkasse wieder zurück an die Landungsbrücken zu fahren.
Bitte beachtet, dass die Anzahl der Plätze begrenzt ist - sollten alle vergeben sein, eröffnen wir eine Warteliste.
Wir bitten euch, uns einen Unkostenbeitrag zwischen 15 und 25 € vorab zu überweisen.
Falls ihr das grad nicht übrig habt, meldet euch trotzdem gern bei uns, wir finden eine Lösung!
Bitte beachtet, dass die Barkasse leider nicht barrierefrei zugänglich ist.
Alle weiteren Infos erhaltet ihr nach eurer Anmeldung per Mail.
Wir freuen uns auf euch!
Zur Website der Initiative hier.

Veranstalter
Musik/Konzert | Vortrag/Lesung
Gemeinsam gegen das Vergessen
Grüner Bunker, Feldstraße 66, 20359 Hamburg, ehemaliger Leitstand, Level 0, Dach des Flakturms
Anmeldung hier
Der Flakturm IV an der Feldstraße ist seit der Eröffnung des grünen Aufbaus als neues Hamburger Wahrzeichen bekannt. Der begrünte Aufbau mit dem öffentlich zugänglichen Dachgarten zieht Menschen aus aller Welt an. In dieser Veranstaltung wurde der menschenverachtenden Geschichte des Bauwerks im Nationalsozialismus gedacht, das im 2. Weltkrieg als Gefechtsturm und Schutzbunker gedient hat. Es werden literarische Texte zur Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, der Geschichte des Bauwerks, zur Entstehung unter Einsatz von Zwangsarbeit und zu den Opfern von Luftangriffen während des 2. Weltkrieges, nicht nur in Hamburg und Deutschland, vorgetragen. Die Bratsche ist ein Instrument mit großer Ausdruckskraft. Die Musik greift die Stimmung und die Inhalte der Texte auf
Die Veranstaltung findet im ehemaligen Ersatzleitstand des Flakturms an der Feldstraße statt. Dieser repräsentiert die Gefechtsfunktion des Bunkers und ist auch nach dem grünen Aufbau als authentischer Ort des denkmalgeschützten Bauwerks zu besichtigen. Leider stehen nur wenige Sitzplätze im Leitstand zur Verfügung. Bei großem Interesse wird versucht, die Veranstaltung auch außen zu übertragen.
Durch die ca. 60minütige Veranstaltung führt der Verein Hilldegarden e.V., der den Informations- und Erinnerungsort zur Geschichte des Flakturms in verschiedenen Etappen aufbaut.
Eintritt frei, der Platz ist begrenzt; Anmeldung zur besseren Planung erbeten unter info@hilldegarden.org.
(Bei Anmeldung per Mail, bitte die Veranstaltung nennen)
Die Künstlerin:
Roswitha Elisabeth Killian ist selbstständige Musikerin und lebt in Hamburg. Viele Jahre lang konzertierte sie mit dem Nathan Quartett, unter anderem in der Laeiszhalle. Ein Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit sind die auswendig gespielten Solo-Suiten von J. S. Bach. Als Musikpädagogin ist sie anerkannt und beliebt und leitet erfolgreich Kammermusikkurse an verschiedenen Orten in Europa.

Veranstalter

So 26.04.26
15:00 Uhr
Grüner Bunker
Feldstraße 66
20359 Hamburg
ehemaliger Leitstand, Level 0, Dach des Flakturms
nein
Anmeldung hier
Film
Waldheims Walzer
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
„Als ich das Material, das ich vor 30 Jahren bei Demonstrationen gegen Waldheim gedreht hatte, wieder sah, war ich schockiert. Hatte ich vergessen, wie leicht Emotionen gegen andere geschürt und von populistischen Politikern benutzt werden können? In Waldheims Walzer versuche ich zu analysieren, was damals los war. Und uns heute leider bekannt vorkommt, wenn wir Trump, Kurz/Strache und andere Meister der „Alternativen Fakten“ und des Populismus denken. …“ Ruth Beckermann
WALDHEIMS WALZER ist ein Film über Lüge und Wahrheit. Über „alternative Fakten“. Über individuelles und kollektives Bewusstsein.
Ruth Beckermann dokumentiert, wie während des Wahlkampfs des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kurt Waldheim um das Amt des österreichischen Bundespräsidenten im Jahr 1986 die Lücken in seiner Kriegsbiografie vom Jüdischen Weltkongress aufgedeckt wurden. Dies hatte in Österreich zu nationalem Schulterschluss, antisemitischen Ausschreitungen und schließlich zu seiner Wahl geführt. Mittels internationalem Archivmaterial, sowie Beckermanns selbst gedrehten Videoaufnahmen analysiert der Film den Zusammenbruch der österreichischen Lebenslüge, erstes Opfer der Nazis gewesen zu sein. Und er zeigt die Mechanismen der Mobilisierung hetzerischer Gefühle – damals wie heute.
93 min., Regie: Ruth Beckermann
Tickets unter: www.metropoliskino.de
in Kooperation mit dem VVN Hamburg
Veranstalter
Kooperationspartner

So 26.04.26
17:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Workshop
Hamburg debattiert – Bildungsurlaub
VHS-Zentrum Mitte, Schanzenstraße 75, 20357 Hamburg
Kurs-Kosten 109€ Zur Anmeldung
Lasst uns streiten!
Was spricht dafür, was dagegen? Eine Debatte ist ein Streitgespräch nach Regeln, um eine Entscheidung vorzubereiten.
Dieser Bildungsurlaub bietet eine Einführung und die Anwendung des Debattierens. Um zu debattieren, müssen Sie nicht Expert:in auf einem Gebiet sein. Sie benötigen vor allem Klarheit über das Format. Dieses werden wir gemeinsam erlernen, erproben und verfeinern.
Gute Debatten sind Voraussetzung lebendiger Demokratie und können zum Gelingen des Zusammenlebens in unserer vielfältigen Gesellschaft beitragen.
Debattieren eröffnet Denkmöglichkeiten, fördert den Respekt vor anderen Meinungen, die gedankliche Flexibilität und rhetorische Fähigkeiten.
Alle Informationen hier.
Zeitraum: 27.04.26 - 29.04.26
Ein Kurs von Susanne Hänsch
Kursnummer: Q13296MMZ15
Veranstalter
Mo 27.04.26
09-16 Uhr
VHS-Zentrum Mitte
Schanzenstraße 75
20357 Hamburg
ja
Kurs-Kosten 109€ Zur Anmeldung
Stolpersteinrundgang
Auf den Spuren der Opfer des Nationalsozialismus in Wilhelmsburg
Stübenplatz, 21107 Hamburg
Keine Voranmeldung erforderlich. Der Rundgang ist kostenfrei!
In Hamburg wurden ab 1941 etwa 7000 Menschen, jüdische Hamburger, Sinti und Roma in die Vernichtungslager der Nationalsozialisten deportiert. Nur wenige überlebten die Lager.
In Wilhelmsburg erinnern Stolpersteine an diese Opfer; es waren jüdische Nachbarn, aber auch politisch Verfolgte.
Der Rundgang erzählt aus ihren Lebensgeschichten, ihrem Alltag vor Beginn der Verfolgung und von ihrem Leiden.
Musikalisch begleiten uns Lutz Cassel und Ulrich Kodjo Wendt
Treffpunkt: Auf dem Stübenplatz unter dem Dach, 21107 Hamburg.
Veranstalter

Mo 27.04.26
16:00 Uhr
Stübenplatz
21107 Hamburg
Keine Voranmeldung erforderlich. Der Rundgang ist kostenfrei!
Film
Die Möllner Briefe
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm.
Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Sein Bruder Namik hingegen befindet sich noch am Anfang seines Wegs der Bewältigung.
Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – eine Solidarität, von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen.
96 min., Regie: Martina Priessner
Tickets unter: www.metropoliskino.de
Veranstalter

Mo 27.04.26
19:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Lesung | Diskussion/Gespräch
Lesung und Gespräch mit der Autorin und Journalistin Shelly Kupferberg
Teepavillon Große Wallanlagen, Holstenwall 30, 20355 Hamburg
kostenlos Zur Anmeldung
Die Autorin und Journalistin Shelly Kupferberg stellt ihr neues Buch „Stunden wie Tage“ vor, einen Roman über zwei Frauen im Berlin der 1940er-Jahre, über Widerstand, Verrat und die Spuren, die ein Leben im Schatten der nationalsozialistischen Verfolgung hinterlässt.
Shelly Kupferberg wurde mit ihrem viel beachteten Debüt „Isidor“ einem breiten Publikum bekannt – der Roman wurde zum Bestseller und erst kürzlich am Burgtheater Wien inszeniert. In Hamburg liest sie aus ihrem neuen Werk und kommt mit dem Publikum ins Gespräch.
Moderiert wird die Veranstaltung vom Autor Martin Doerry.
Die Lesung wird unterstützt vom Freundeskreis der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und vom Buchladen Frau Büchert.
Anmeldung unter
Tel. 040-454340
mail@frau-buechert.de
Veranstalter
Veranstalter
Kooperationspartner

Mo 27.04.26
19:00 Uhr
Teepavillon Große Wallanlagen
Holstenwall 30
20355 Hamburg
kostenlos Zur Anmeldung
Workshop | Schulveranstaltungen
Erinnern mit Games (Schulprogramm)
Gedenkstätte Bullenhuser Damm , Bullenhuser Damm 92-94, 20539 Hamburg
drei kostenfreie Termine für Schulklassen Zur Anmeldung
Workshop mit Führung durch die Gedenkstätte Bullenhuser Damm
Workshop von Klasse 7 bis 13
Wie können wir uns an Ereignisse erinnern, die wir nicht erlebt haben? Was hat Geschichte mit mir zu tun? Diesen Fragen geht das Digital Remembrance Game »Erinnern. Die Kinder vom Bullenhuser Damm« nach.
Jugendlichen und jungen Erwachsenen wird Geschichte und die Bedeutung von Erinnerung mittels eines Games vermittelt, ohne sie durch immersive Spieleffekte zu überwältigen.
Nach dem Spiel gehen wir auf einen Rundgang in der Gedenkstätte und sprechen über die Verbindungen zwischen dem Spielgeschehen und dem realen Ort.
Die Gedenkstätte erinnert an 20 jüdische Kinder und mindestens 28 Erwachsene, die am 20. April 1945 im Keller des leerstehenden Schulgebäudes am Bullenhuser Damm von der SS ermordet wurden. In dem ehemaligen Schulgebäude befindet sich heute die Gedenkstätte. Vor ihrer Ermordung wurden die Kinder zu pseudo-medizinischen Versuchen im KZ Neuengamme missbraucht.
Insgesamt sechs Termine am 28., 29. & 30.04.2026, jeweils um 9:00-12:00 Uhr und 13.00-16.00 Uhr.
Veranstalter
Kooperationspartner
Di 28.04.26
09:00 – 12:00 Uhr
Gedenkstätte Bullenhuser Damm
Bullenhuser Damm 92-94
20539 Hamburg
drei kostenfreie Termine für Schulklassen Zur Anmeldung
Bekanntgabe der Preisträger:innen
"Verantwortung – damals und heute" 2026
Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte vergibt in Gedenken an Esther Bejarano bereits zum 5. Mal den Preis „Verantwortung – damals und heute“, um herausragendes zivilgesellschaftliches Engagement im Sinne von Esther Bejarano sichtbar zu machen, zu ehren und zu fördern.
„Wir müssen mehr erinnern, nicht weniger. Verschiedene Erfahrungen sichtbar machen“, so Esther Bejarano in ihrer Rede am 8. Mai 2021. „Streitet für eine andere, bessere Gesellschaft ohne Diskriminierung, Verfolgung, Antisemitismus und Rassismus.“
Der Preis soll Vereine, Initiativen oder Einzelpersonen auszeichnen, die sich ehrenamtlich für die Hamburger Erinnerungskultur und Gedenkarbeit engagieren oder sich für Demokratieförderung, Toleranz und Mitmenschlichkeit in der Gesellschaft einsetzen.
Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer: „Bereits zum fünften Mal schreibt die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte den Preis ‚Verantwortung – damals und heute‘ aus. Damit würdigen wir herausragendes ehrenamtliches Engagement, das ganz im Sinne von Esther Bejarano steht: Erinnern, Haltung zeigen und Verantwortung übernehmen. Die vielen Initiativen und Einzelpersonen in Hamburg-Mitte leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Erinnerungskultur und setzen sich mit großer Leidenschaft für eine offene, solidarische und demokratische Gesellschaft ein.“
Der Preis wird im Rahmen der Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte vom 20. April bis 8. Mai 2026 verliehen und ist mit 2000 Euro dotiert. Zusätzlich wird ein Förderpreis in Höhe von 500 Euro vergeben für die Umsetzung geplanter Projekte von Schulen oder ehrenamtlichen Initiativen und Vereinen, die neu entstehen oder fortgeführt werden sollen.
Über die Preisträger:innen entscheidet eine unabhängige Jury, in der Expertinnen und Experten aus der Erinnerungskultur und der Geschichtswissenschaft vertreten sind.
Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte lädt anlässlich der Befreiung Hamburgs von der nationalsozialistischen Diktatur am 3. Mai 1945 herzlich ein am 28. April 2026 um 19:30 Uhr in das Metropolis Kino.
Anmeldung unter: anmeldung@gedenken-hamburg-mitte.de
Veranstalter




