Gedenkfeier
Gedenkstein für Widerstandkämpfer:innen
vor dem Kundenzentrum Billstedt, Öjendorfer Weg 9, 22111 Hamburg
kostenlos
Kundgebung mit Musik und Redebeiträgen mit Jugendlichen der Katholischen Schule und anderen
Begrüßung durch den Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer
Stadtteilprojekt Sonnenland, Omas gegen Rechts, Billstedt
Veranstalter
Di 05.05.26
11:00 – 12:00 Uhr
vor dem Kundenzentrum Billstedt
Öjendorfer Weg 9
22111 Hamburg
kostenlos
Ausstellung
Intellectual Freedom – Verboten, Entfernt, Diskutiert
Millerntorwache, Millerntorpl. 20, 20359 Hamburg
Eintritt frei
Vom 5. bis zum 29. Mai sind die Bücherhallen Hamburg mit der Ausstellung „Intellectual Freedom – Verboten, Entfernt, Diskutiert“ zu Gast in der Millerntorwache. Sie widmet sich dem Thema der Meinungsfreiheit und behandelt die Gefahr von Einflussnahme auf Bibliotheken – von der NS-Zeit bis heute.
Durch „Book Bans“ werden in den USA in den letzten Jahren immer mehr Bücher aus Schulen und Bibliotheken entfernt. Doch dies geschieht nicht ohne Widerstand: Ein Beispiel dafür ist die Kampagne „The Book Sanctuary“ der Chicago Public Library, die einen sicheren Raum für verbannte Bücher schaffen möchte. Parallel zu diesen Themen beleuchtet die Ausstellung auch die Zensur in den Bücherhallen während der Zeit des Nationalsozialismus und sie beschreibt aktuelle Herausforderungen öffentlicher Bibliotheken anhand von Beispielen aus unter anderem München, Münster und Helsinki.
Warum werden Bücher verbannt oder nicht angeboten? Welche Themen stehen dabei im Zentrum? Wie können Bibliotheken als Orte der Offenheit, Bildung und Toleranz wirken? Und was bedeutet Meinungsfreiheit in demokratischen Gesellschaften?
Besucher*innen können die Ausstellung aktiv mitgestalten und eigene Gedanken zu Themen wie Zensur, Demokratie und Meinungsfreiheit hinterlassen.
Die Millerntorwache ist eine Außenstelle des Museums für Hamburgische Geschichte in Regie der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S.
Öffnungszeiten jeweils von Dienstag bis Samstag von 14 bis 19 Uhr, Eintritt frei
Weitere Infos folgen...
Veranstalter
Veranstalter
Kooperationspartner
Di 05.05.26
14:00 – 19:00 Uhr
Millerntorwache
Millerntorpl. 20
20359 Hamburg
Eintritt frei
Workshop
„Wo anfangen? Rechercheleitfaden zur Erforschung von NS-Familiengeschichte(n)“
FC St. Pauli Museum FC St. Pauli Museum (in der Gegengerade des Millerntor-Stadions), Heiligengeistfeld 1, 20359 Hamburg
Eintritt frei
Nach Erkenntnissen der Studienreihe „Multidimensionaler Erinnerungsmonitor Deutschland“ (MEMO-Studie) des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld glauben fast 70 Prozent der Befragten, unter ihren Vorfahren seien keine NS-Täter*innen gewesen – und doch zeigen historische Forschungen ein deutlich anderes Bild.
Zwischen familiären Erzählungen und Abwehrreaktionen stellt sich für viele Nachgeborene die Frage, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit der eigenen NS-Familiengeschichte aussehen kann – gerade auch im Wissen um die bis heute nachwirkenden Traumata der von NS-Verfolgung betroffenen Familien.
Der Workshop des FC St. Pauli-Museums bietet einen praxisnahen Einstieg in die Recherche: von ersten Fragen im Familienkreis bis hin zu konkreten Archiven und Anlaufstellen – für alle, die nicht wegsehen, sondern genauer hinschauen wollen.
18:00 Uhr Einlass / 18:30 Uhr Beginn
Veranstalter
Di 05.05.26
18:00 Uhr
FC St. Pauli Museum FC St. Pauli Museum (in der Gegengerade des Millerntor-Stadions)
Heiligengeistfeld 1
20359 Hamburg
Eintritt frei
Lesung
Musikalische Lesung: Vaterland? Ein Schiff kommt nach Hause
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
12€ Normalpreis / 8€ ermäßigt Tickets hier
Hamburg 1933: Nach acht Wochen auf See kehrt der Dampfer Kulm in seinen Heimathafen zurück. Die sozial wie weltanschaulich ungleiche Besatzung des Schiffes findet sich in einem radikal veränderten Land wieder: Die Nationalsozialisten sind an der Macht und herrschen mit Gewalt und Willkür. Die Mannschaft muss sich dem brutalen neuen Gesicht Deutschlands stellen. Zwischen politischen Spannungen, persönlichen Konflikten und der Suche nach einem Platz in einer unbarmherzigen Gesellschaft entfaltet sich eine mitreißende Erzählung über Identität und den Kampf um das Überleben. Eine musikalische Lesung mit Texten von Heinz Liepman. Von und mit Stephan Möller-Titel und Jochen Klüßendorf und mit projizierter Sofortmalerei der Bildkünstler Jan Helbig und Matthias Kulcke.
(90 min.)
Tickets unter: www.metropoliskino.de
Veranstalter

Di 05.05.26
19:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
12€ Normalpreis / 8€ ermäßigt Tickets hier
Lesung
Treppe aus Papier von Henrik Szántó
Hannah-Arendt-Salon, Schulterblatt 130, 20357 Hamburg
Eintrittspreis: 12€ regulär, 8€ Freundeskreis und 5€ ermäßigt Zur Anmeldung
Das alte Haus erzählt. Denn seine Mauern, Dielen und Ritzen bewahren die Erinnerungen an alle Menschen, die es jemals bewohnt haben. Schon als Kind hat Irma Thon mit ihren nazitreuen Eltern im ersten Stock gelebt. Während die 90-Jährige zurückblickt und immer wieder an die kleine Ruth Sternheim von damals denken muss, erfreuen sie die Gespräche mit Nele Bittner aus dem Vierten. Die Schülerin lernt für eine Geschichtsklausur und beginnt zu verstehen, dass die Vergangenheit nicht vergangen ist, sondern nur wenige Stufen entfernt.
Henrik Szántó, geboren 1988, ist halb Ungar, halb Finne und lebt als Schriftsteller und Moderator in Hannover. Als Spoken Word-Künstler bespielt Szántó Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum. Als Referent hält Szántó Seminare zu poetischem und kreativem Schreiben, Auftritt- und Vortragssicherheit und bereitet Bühnen für neue und arrivierte Stimmen. Die Kernthemen seiner Arbeit sind Mehrsprachigkeit, Erinnerungsarbeit und kulturelle Vielfalt.
Gastgeberin ist Kristina Omelchenko.
Veranstalter
Di 05.05.26
19:30 – 21:00 Uhr
Hannah-Arendt-Salon
Schulterblatt 130
20357 Hamburg
Eintrittspreis: 12€ regulär, 8€ Freundeskreis und 5€ ermäßigt Zur Anmeldung
Lesung
Musikalische Lesung: Vaterland? Ein Schiff kommt nach Hause, Schulvorstellung
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
kostenlos, Tickets hier
Hamburg 1933: Nach acht Wochen auf See kehrt der Dampfer Kulm in seinen Heimathafen zurück. Die sozial wie weltanschaulich ungleiche Besatzung des Schiffes findet sich in einem radikal veränderten Land wieder: Die Nationalsozialisten sind an der Macht und herrschen mit Gewalt und Willkür. Die Mannschaft muss sich dem brutalen neuen Gesicht Deutschlands stellen. Zwischen politischen Spannungen, persönlichen Konflikten und der Suche nach einem Platz in einer unbarmherzigen Gesellschaft entfaltet sich eine mitreißende Erzählung über Identität und den Kampf um das Überleben. Eine musikalische Lesung mit Texten von Heinz Liepman.
Von und mit Stephan Möller-Titel und Jochen Klüßendorf und mit projizierter Sofortmalerei der Bildkünstler Jan Helbig und Matthias Kulcke.
Schulvorstellung ab 14 Jahren
Tickets unter: www.metropoliskino.de
Veranstalter
Führung
Gedenkstätte Bullenhuser Damm – Besuch mit Führung
Hauptkirche St. Michaelis, Engl. Planke 1, 20459 Hamburg
Anmeldung bis zum 30. April. Zur Anmeldung
Die Gedenkstätte Bullenhuser Damm in Hamburg ist ein Ort des Erinnerns und der Mahnung.
In der Nacht vom 20. auf den 21. April 1945, kurz vor Ende des 2. Weltkrieges, wurden in der ehemaligen Schule am Bullenhuser Damm 20 jüdische Kinder und mindestens 28 Erwachsene von den Nationalsozialisten ermordet. Vor ihrer Ermordung waren die Kinder zu pseudomedizinischen Versuchen im KZ Neuengamme missbraucht worden.
Eine Dauerausstellung vor Ort widmet sich dem Gedenken der Kinder. Ein Rosengarten am Bullenhuser Damm bietet Gelegenheit zum Innehalten und lädt zu persönlicher Besinnung ein.
Die Vereinigung der Kinder vom Bullenhuser Damm e.V., die unter anderem von Familienangehörigen der ermordeten Kinder gegründet wurde, lädt mit St. Michaelis zu einer Führung durch die Gedenkstätte ein.
Mittwoch, 6. Mai, 17 Uhr Treffen am Gemeindehaus St. Michaelis. Gemeinsame Anreise mit dem HVV (bitte ein eigenes HVV-Ticket mitbringen) zur Führung um 18 Uhr.
Oder:
Treffen direkt vor Ort um 18 Uhr, Gedenkstätte Bullenhuser Damm, Bullenhuser Damm 92, 20539 Hamburg.
Um Anmeldung bitte mit Angabe des gewünschten Treffpunktes wird gebeten bis zum 30. April unter info@st-michaelis.de.
Veranstalter
Mi 06.05.26
17:00 Uhr
Hauptkirche St. Michaelis
Engl. Planke 1
20459 Hamburg
Anmeldung bis zum 30. April. Zur Anmeldung
Diskussion/Gespräch
„Der Obrigkeit untertan?“ Kirche und Politik – damals und heute
St. Jacobi Herrensaal, Jakobikirchhof 22, 20095 Hamburg
Das Verhältnis der evangelischen Kirchen zur Politik ist historisch bedingt durch eine große Nähe zum Staat gekennzeichnet. Bis 1918 bestand die enge Verbindung von Thron und Altar.
Während die demokratische Weimarer Republik von vielen Theologen als Obrigkeit nicht anerkannt wurde, gab es eine große Affinität zur nationalsozialistischen Diktatur. Der Hamburger Landesbischof von 1934 bis 1945 und Hauptpastor an St. Jacobi, Franz Tügel (1888-1946), war schon 1931 NSDAP-Mitglied geworden, hatte „Mein Kampf“ gründlich gelesen und sich bei den „Deutschen Christen“ engagiert. Auch nach dem Ende des „Dritten Reiches“ blieb er uneinsichtig.
Nach einem Impulsvortrag zu Franz Tügel wird über die notwendige Auseinandersetzung mit ihm und seiner Bedeutung für die Gegenwart diskutiert. Wie kann Kirche heute Integration fördern und politischen Extremismus verhindern?
Es diskutieren:
Prof. Dr. Dr. Rainer Hering, Archivar und Historiker
Dr. Stefan Holtmann, Hauptpastor St. Jacobi
Marvin Becker, Dissertation zum Thema „Die Deutschen Christen als „Christen der Zukunft“? Nationalprotestantische Netzwerke,
Einstellungen und Diskurse in Westdeutschland von 1945 bis in die 1970er Jahre“
Veranstalter
Mi 06.05.26
19:00 Uhr
St. Jacobi Herrensaal
Jakobikirchhof 22
20095 Hamburg
Schüler:innen-Aktion
Präsentation künstlerischer Arbeiten von Schüler:innen des Helene-Lange-Gymnasiums
Mahnmal St. Nikolai , Willy-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg
Veranstalter

Do 07.05.26
09:30 – 10:30 Uhr
Mahnmal St. Nikolai
Willy-Brandt-Straße 60
20457 Hamburg
Führung
History Lunch Talk – Kurzführung durch das ehemalige Stadthaus
Geschichtsort Stadthaus , Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg
kostenlos, keine Anmeldung erforderlich Zur Anmeldung
Der Kurzrundgang durch die „Stadthöfe“ gibt einen Überblick der Geschichte des Stadthauses im Nationalsozialismus und die hier verübten Verbrechenskomplexe. Im Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke befanden sich bis 1943 das Polizeipräsidium sowie die Leitstellen von Gestapo und Kriminalpolizei.
Treffpunkt: Bürgermeister-Petersen-Denkmal, gegenüber Neuer Wall 86. Keine Anmeldung erforderlich.
Veranstalter

Do 07.05.26
12:00 – 12:30 Uhr
Geschichtsort Stadthaus
Stadthausbrücke 6
20355 Hamburg
kostenlos, keine Anmeldung erforderlich Zur Anmeldung
Workshop | Schulveranstaltungen
Antisemitismus – Kein Fall für uns?! (Schulprogramm)
Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg , Hühnerposten 1, 20097 Hamburg
kostenlos Zur Anmeldung
Ein Workshop von Johanna Jöhnck, Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung
Workshop für Lehrkräfte
Ausgehend von realen Fällen von Antisemitismus in Schule, auf der Arbeit oder im Museum klären wir, was Antisemitismus ist, wie er auf Jüdinnen und Juden wirkt und welche Auswirkungen antisemitische Vorfälle auf unsere Gesellschaft haben.
Im gemeinsamen Fachaustausch mit Mitarbeitenden der Geschäftsstelle des Beauftragten für jüdisches Leben und die Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus erlangen Sie (mehr) Handlungssicherheiten im Umgang mit antisemitischen Äußerungen und Haltungen.
Lassen Sie uns gemeinsam erkennen, benennen und handeln!
Kooperationspartner
Do 07.05.26
17:00 – 19:00 Uhr
Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg
Hühnerposten 1
20097 Hamburg
kostenlos Zur Anmeldung
Rundgang
Das ehemalige Stadthaus: Kriegsende und Befreiung 1945
Geschichtsort Stadthaus , Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg
Anmeldung hier
Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war im Nationalsozialismus eine Zentrale des Terrors. Dort befanden sich das Polizeipräsidium sowie die Leitstellen von Gestapo und Kriminalpolizei.
Beim Rundgang durch die „Stadthöfe“ thematisiert Sandra Wachtel die Verbrechen der dort ansässigen Polizeidienststellen und die Folgen, die sie für Tausende verfolgte Menschen hatten.
Anlässlich des 81. Jahrestags des Kriegsendes liegt der Blick auf den verschiedenen Erfahrungen von Hamburger Verfolgten: Wie erlebten sie den 8. Mai 1945?
Veranstalter
Führung
Historische Stadtteilführung: Der FC St. Pauli im Nationalsozialismus
FC St. Pauli Museum FC St. Pauli Museum (in der Gegengerade des Millerntor-Stadions), Heiligengeistfeld 1, 20359 Hamburg
ab 5,00 €, Tickets hier
Der FC St. Pauli im Nationalsozialismus – Spurensuche auf St. Pauli und in der Neustadt.
Der historische Rundgang führt vom Heiligengeistfeld, dem Geburtsort des Fußballs auf St. Pauli, durch die Neustadt zu Orten des Unrechts, des Naziterrors und des Widerstands. Wie verhielt sich der FC St. Pauli während der Zeit des Nationalsozialismus, und welche Rolle spielten seine Mitglieder? Auf unserem Weg durch St. Pauli und die Neustadt nähern wir uns verschiedenen Biografien und zeigen unterschiedliche Formen der Aufarbeitung der Geschichte im Stadtteil auf.
Veranstalter

Do 07.05.26
18:00 Uhr
FC St. Pauli Museum FC St. Pauli Museum (in der Gegengerade des Millerntor-Stadions)
Heiligengeistfeld 1
20359 Hamburg
ab 5,00 €, Tickets hier
Schüler:innen-Aktion
Szenisches Theater „Sein oder nicht Sein?“
Mahnmal St. Nikolai , Willy-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg
Wann existieren wir, wann leben wir? Was passiert, wenn uns Existenz- oder Lebensrechte genommen werden oder wir diese plötzlich wieder zurückgewinnen?
Szenisches Theater – eine Kooperation mit Oberstufenschüler:innen des Helene-Lange-Gymnasiums angelehnt an die Fotoausstellung „Auschwitz, Fußnoten“.
Näheres ab April auf www.mahnmal-st-nikolai.de
Veranstalter

Do 07.05.26
19:00 Uhr
Mahnmal St. Nikolai
Willy-Brandt-Straße 60
20457 Hamburg





