Vortrag/Lesung
Buchvorstellung: Das Hüttengefängnis in der Hamburger Neustadt
Teehaus Große Wallanlagen, Holstenwall 30 , 20355 Hamburg
Anmeldungen hier
Ende 2025 erschien im Schaff-Verlag das „hamburger bauheft“ Nr. 50 über das ehemalige Polizeigefängnis in der Hamburger Neustadt in der Straße Hütten. Die ältesten Teile des Hauses sind über 165 Jahre alt. Heute wird das Gebäude als Männerwohnheim „Helmuth Hübener-Haus“ genutzt. Hübener war ein 17-jähriger Hamburger Widerstandskämpfer, der 1942 im Berlin-Plötzensee hingerichtet wurde.
Autor des Bauheftes ist Herbert Diercks, ehemaliger Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Das Hüttengefängnis wird als Beispiel Hamburger Baugeschichte in seinen sozialen, gesellschaftlichen und kulturellen Zusammenhängen erörtert. Dazu gehört seine Verwendung als Haftort verfolgter Männer und Frauen im Nationalsozialismus.
Ablauf:
Einführung Dr. Jörg Schilling, Schaff-Verlag: Zur Geschichte des Veranstaltungsortes Teehaus
Vortrag Herbert Diercks: „Polizeigefängnis, ‚Jugendknast‘ und Wohnheim: Kontinuitäten und Brüche in der Geschichte des ehemaligen Hüttengefängnisses.“ Im Zentrum seines Vortrags stehen die Geschehnisse 1933 bis 1945 – das Polizeigefängnis Hütten als Ort nationalsozialistischer Verfolgung.
Im Anschluss an die Veranstaltung wird eine Kurzführung zum ehemaligen Hüttengefängnis angeboten.
Veranstaltungsort ist das nahe dem Hüttengefängnis gelegene architektonisch eindrucksvolle Teehaus in den Großen Wallanlagen.
