Metropolis Kino
Das Metropolis Kino beteiligt sich als Kooperationspartner mit der Präsentation zweier Filme an der Woche des Gedenkens (bitte sehen Sie für weitere Informationen ins Programm oder auf die Website des Metropolis Kinos).
Das Metropolis Kino beteiligt sich als Kooperationspartner mit der Präsentation zweier Filme an der Woche des Gedenkens (bitte sehen Sie für weitere Informationen ins Programm oder auf die Website des Metropolis Kinos).
Film
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
kostenlos, Tickets hier
Im Anschluss findet ein Gespräch mit Tatiana Bucci statt, bei denen Schülerinnen und Schüler Fragen stellen können. In italienischer Sprache mit konsekutiver Übersetzung ins Deutsche von Ulrike Schimming.
„Storia di Sergio“ erzählt die Geschichte von Sergio De Simone, einem neapolitanischen Jungen, der im Alter von nur 6 Jahren mit seiner Familie und seinen kleinen Cousinen Andra und Tatiana Bucci nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurde. 1944 wurden zwanzig Kinder, zehn Jungen und zehn Mädchen im Alter von fünf bis zwölf Jahren aus verschiedenen Teilen Europas aus dem Konzentrationslager in das KZ Neuengamme gebracht, wo an ihnen pseudo-medizinische Versuche durchgeführt wurden. Auch Sergio wurde unter Vorspiegelung falscher Tatsachen nach Neuengamme gebracht, wo er seine Mutter zu finden hoffte. Am 20. April 1945 wurden alle Kinder sowie vier betreuende Erwachsene und mind. 24 sowjetische Häftlinge im Keller der Schule am Bullenhuser Damm in Hamburg ermordet. So sollte vertuscht werden, dass der Nazi-Arzt Kurt Heißmeyer an ihnen Tuberkulose-Experimente durchgeführt hatte. Nach dem weltweiten Erfolg des Animationsfilms „La stella di Andra e Tati“ präsentiert Larcadarte cartoons das Prequel, „Storia di Sergio“, unter der Regie von Rosalba Vitellaro und mit Zeichnungen von Annalisa Corsi.
Tickets unter: www.metropoliskino.de
Veranstalter
Film
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs reist die New Yorker Musik-Journalistin Ruth Rothwax (LENA DUNHAM) in Begleitung ihres Vaters Edek (STEPHEN FRY) nach Polen, um dem Vermächtnis ihrer jüdischen Familie auf den Grund zu gehen.
Für Edek, einen Holocaust-Überlebenden, ist es die erste Reise zurück zu den Orten seiner Kindheit. Während Ruth entschlossen ist, die Traumata ihrer Eltern besser zu verstehen, will der stets vergnügte Edek die Vergangenheit ruhen lassen. So sabotiert er Ruths Pläne und sorgt dabei für mehr als nur eine unfreiwillig komische Situation. In dieser erlebnisreichen Woche decken die beiden alte Familiengeheimnisse auf. Aus ihrer brüchigen Beziehung wächst Liebe und tiefes Verständnis.
Mit der Verfilmung des Schlüsselromans „Zu viele Männer“ von Bestseller-Autorin Lily Brett legt die deutsche Filmemacherin und Drehbuchautorin Julia von Heinz (HANNAS REISE, UND MORGEN DIE GANZE WELT) ihre bislang ambitionierteste Arbeit vor.
111 min., Regie: Julia von Heinz
Tickets unter: www.metropoliskino.de
Veranstalter

Sa 25.04.26
19:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Film
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
WALDHEIMS WALZER ist ein Film über Lüge und Wahrheit. Über „alternative Fakten“. Über individuelles und kollektives Bewusstsein.
Ruth Beckermann dokumentiert, wie während des Wahlkampfs des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kurt Waldheim um das Amt des österreichischen Bundespräsidenten im Jahr 1986 die Lücken in seiner Kriegsbiografie vom Jüdischen Weltkongress aufgedeckt wurden. Dies hatte in Österreich zu nationalem Schulterschluss, antisemitischen Ausschreitungen und schließlich zu seiner Wahl geführt. Mittels internationalem Archivmaterial, sowie Beckermanns selbst gedrehten Videoaufnahmen analysiert der Film den Zusammenbruch der österreichischen Lebenslüge, erstes Opfer der Nazis gewesen zu sein. Und er zeigt die Mechanismen der Mobilisierung hetzerischer Gefühle – damals wie heute.
93 min., Regie: Ruth Beckermann
Tickets unter: www.metropoliskino.de
in Kooperation mit dem VVN Hamburg
Veranstalter
Kooperationspartner

So 26.04.26
17:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Film
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der damals siebenjährige İbrahim überlebte, verlor aber seine Schwester, seine Cousine und seine Großmutter. Die Stadt Mölln erhielt Hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm.
Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Zugleich zeichnet er ein komplexes Porträt des anhaltenden Traumas, das İbrahim und seine Geschwister bis heute beeinträchtigt. İbrahim hat einen Umgang mit den Geschehnissen gefunden, indem er aktiv gegen Rassismus kämpft und sich für eine Erinnerungskultur einsetzt, die die Opfer ins Zentrum stellt. Sein Bruder Namik hingegen befindet sich noch am Anfang seines Wegs der Bewältigung.
Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab – eine Solidarität, von der die Opfer bis zu diesem Zeitpunkt nichts wussten. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen.
96 min., Regie: Martina Priessner
Tickets unter: www.metropoliskino.de
Veranstalter

Mo 27.04.26
19:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Film
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Der Film erzählt Aigners Geschichte in einer Collage aus Zeitzeugeninterviews, Spielszenen, Animationen und historischem Material. Er stellt die Frage nach Mut und Menschlichkeit und ruft dazu auf, auch heute bei Unrecht nicht zu schweigen.
DE 2025, Walter Steffen, 100 min.
Tickets unter: www.metropoliskino.de
Veranstalter

Mi 29.04.26
17:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Film
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg: Fast ein Jahrzehnt nach dem Ende seiner Affäre mit einer älteren Frau trifft der Jurastudent Michael Berg seine ehemalige Geliebte wieder, die sich selbst in einem Kriegsverbrecherprozess verteidigt.
Hier erfährt er von ihrem persönlichen Schicksal und von ihrer grausamen Vergangenheit als KZ-Aufseherin. - Verfilmung des gleichnamigen Erfolgsromans von Bernhard Schlink.
GB/DE/US 2008, Regie: Stephen Daldry, 124 min. Mit Kate Winslet, David Kross, Ralph Fiennes, Sylvester Groth, Bruno Ganz
Tickets unter: www.metropoliskino.de
Veranstalter

Fr 01.05.26
19:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Film
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Bei einem Bombenanschlag sterben Katjas deutsch-türkischer Mann und ihr gemeinsamer Sohn. Zunächst geht die Polizei von einem Anschlag aus dem Drogenmilieu aus – doch die Täter sind ein Neonazi-Paar. Katja muss einen quälenden Prozess über sich ergehen lassen – mit ungewissem Ausgang…
Pressestimmen:
„Akin widmet sich dem Thema NSU-Morde allein aus der Perspektive einer Opferangehörigen, vertritt diese reduzierte Herangehensweise jedoch mit großer emotionaler und filmemacherischer Klarheit.“ (epd-Film)
„So gerne sich das deutsche Kino mit der Vergangenheit beschäftigt, kaum ein Aspekt des Dritten Reichs und inzwischen auch der DDR-Geschichte nicht filmisch behandelt wurde, so rar sind Darstellungen der politischen Gegenwart. Allein schon das Fatih Akin für seinen neuen Film AUS DEM NICHTS als Ausgangspunkt den NSU-Anschlag in der Kölner Keupstraße nimmt, macht seinen Film, der zum Teil von unübersehbarer Wut geprägt ist, bemerkenswert. Für ihre überragende Darstellung der Frau, deren Angehörige Opfer eines Anschlages werden, erhielt Diane Kruger die Goldene Palme der Filmfestspiele 2017 als Beste Darstellerin.“ (programmkino.de)
106 min., Regie: Fatih Akin
Tickets unter: www.metropoliskino.de
Veranstalter

Sa 02.05.26
19:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
9€ Normalpreis / 6€ ermäßigt Tickets hier
Film
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
Tickets hier (ab 08. April)
„Die Nazis wollten nicht nur Juden, sondern auch die jiddische Kultur vernichten“, sagt der Komponist Daniel Galay in Israel.
In New York lebt Martin Greenfield, er wuchs als Maxmilian Grünfeld mit Jiddisch auf, überlebte das KZ Auschwitz und wurde Amerikas größter Schneider.
Zwei kurze Dokumentarfilme (jeweils Original mit deutschen Untertiteln) und ein Gespräch mit den Filmemachern.
Präsentiert von der Woche des Gedenkens Hamburg- Mitte in Kooperation mit der Salomo-Birnbaum-Gesellschaft für Jiddisch e.V.
Yiddish! Vey iz mir ... Spurensuche nach einer fast vergessenen Sprache und Kultur
Dokumentarfilm / 35 Min. / Deutschland 2026 / OmU dt.
von Gernot Steinweg, Re Karen, Clemens Seiz, mit Gastbeiträgen von Daniel Bukowski, Ruth Levin, Daniel Galay, Rafaël Goldwaser
Jiddisch – eine Mischung aus Mittelhochdeutsch, Hebräisch und Slawisch – wurde von jüdischen Minderheiten in Mittel- und Osteuropa gesprochen und breitete sich von dort über die ganze Welt aus. Es ist eine grenzüberschreitende, internationale Sprache, die nie Ausdruck einer militärischen Macht war. Vor dem 2. Weltkrieg sprachen weltweit etwa elf Millionen Menschen Jiddisch.
Der Musiker Daniel Bukowski (Hennef, NRW) erinnert sich an seine jiddischen Wurzeln. Als 14-jähriger Schüler lernte er Jiddisch, um seine aus Litauen stammenden und in Israel lebenden Großeltern besser verstehen zu können. Als er sie zu Ostern 1998 besuchte, traf er auf eine kleine, aber doch lebendige Szene, in der die jiddische Sprache und Kultur gepflegt wurde: Familienangehörige, Jugendliche, Musiker, Schauspieler, Autoren und Wissenschaftler. Damals begleiteten ihn die Filmemacher Gernot Steinweg (Regie & Ton) und Re Karen (Kamera). 28 Jahre später fragen sie nach, was aus dem Jiddischen geworden ist. Der Film gibt einen vielschichtigen Einblick in ein prägendes Element europäischer Kulturgeschichte. (Text: Gernot Steinweg )
The Presidents’ Tailor (Der Schneider der Präsidenten)
From Auschwitz to the White House (53 Min.)
Dokumentarfilm / 53 Min. / Deutschland 2024/ OmU dt. Regie: Rick Minnich
Maxmilian Grünfeld sprach Jiddisch, lebte in der Tschechoslowakei, verlor seine Familie in den Konzen- trationslagern der Nazis und hatte keine Geschäftserfahrung. Martin Greenfield lebt in Brooklyn, spricht Englisch, schneidert Anzüge für US-Präsidenten und betreibt eine renommierte Herrenmaßschneiderei mit Kunden und Freunden aus der High Society. Es ist ein und derselbe Mann, eine über 90-jährige Mode- legende. Martin Greenfield überlebte den Holocaust und wurde Amerikas größter Schneider. Mit seinem ansteckenden Lächeln, seinem Einfallsreichtum und seinem Beharren auf „Qualität mit inneren Werten“ arbeitete sich Martin von seinen bescheidenen Anfängen als Laufbursche in der GGG-Schneiderei in Brooklyn schnell zum bevorzugten Schneider für US-Präsidenten und Prominente hoch. Später stiegen seine beiden Söhne Jay und Tod in die Produktion mit ein, doch Martin blieb immer die Seele der Fabrik in New York. Doch nach vielen Jahrzehnten ist er nun langsam bereit für den Ruhestand. „The Presidents‘ Tailor“ ist ein Dokumentarfilm über die Geschichte des Mannes, der entgegen aller Wider- stände von Maxmilian Grünfeld zu Martin Greenfield wurde. Der Film begleitet Martin und seine Familie beim anstehenden Generationswechsel in New York, aber auch auf Spurensuche in Europa und versucht seinen Werdegang nach New York zu verfolgen. (Text: Rick Minnich)
Veranstalter
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So 03.05.26
18:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
Tickets hier (ab 08. April)
Lesung
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
12€ Normalpreis / 8€ ermäßigt Tickets hier
Hamburg 1933: Nach acht Wochen auf See kehrt der Dampfer Kulm in seinen Heimathafen zurück. Die sozial wie weltanschaulich ungleiche Besatzung des Schiffes findet sich in einem radikal veränderten Land wieder: Die Nationalsozialisten sind an der Macht und herrschen mit Gewalt und Willkür. Die Mannschaft muss sich dem brutalen neuen Gesicht Deutschlands stellen. Zwischen politischen Spannungen, persönlichen Konflikten und der Suche nach einem Platz in einer unbarmherzigen Gesellschaft entfaltet sich eine mitreißende Erzählung über Identität und den Kampf um das Überleben. Eine musikalische Lesung mit Texten von Heinz Liepman. Von und mit Stephan Möller-Titel und Jochen Klüßendorf und mit projizierter Sofortmalerei der Bildkünstler Jan Helbig und Matthias Kulcke.
(90 min.)
Tickets unter: www.metropoliskino.de
Veranstalter

Di 05.05.26
19:00 Uhr
Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
20354 Hamburg
ja
12€ Normalpreis / 8€ ermäßigt Tickets hier
Lesung
Metropolis Kino , Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
kostenlos, Tickets hier
Hamburg 1933: Nach acht Wochen auf See kehrt der Dampfer Kulm in seinen Heimathafen zurück. Die sozial wie weltanschaulich ungleiche Besatzung des Schiffes findet sich in einem radikal veränderten Land wieder: Die Nationalsozialisten sind an der Macht und herrschen mit Gewalt und Willkür. Die Mannschaft muss sich dem brutalen neuen Gesicht Deutschlands stellen. Zwischen politischen Spannungen, persönlichen Konflikten und der Suche nach einem Platz in einer unbarmherzigen Gesellschaft entfaltet sich eine mitreißende Erzählung über Identität und den Kampf um das Überleben. Eine musikalische Lesung mit Texten von Heinz Liepman.
Von und mit Stephan Möller-Titel und Jochen Klüßendorf und mit projizierter Sofortmalerei der Bildkünstler Jan Helbig und Matthias Kulcke.
Schulvorstellung ab 14 Jahren
Tickets unter: www.metropoliskino.de
Veranstalter