Graffiti-Workshop zum Thema Erinnerung (Schulprogramm)

Menschenrechte sichtbar machen - Erinnerung im Alltag verankern.

Workshop in den Ferien

Die Woche des Gedenkens eröffnet Schulen und Jugendeinrichtungen die Möglichkeit, Kinder und Jugendliche aktiv an eine lebendige Erinnerungskultur heranzuführen. In einem kreativen Graffiti-Workshop setzen sie sich mit der Geschichte der NS-Zeit auseinander und reflektieren deren Bedeutung für unsere Gegenwart.

Erinnerungsarbeit wird dabei als etwas Positives und Gestaltbares erfahrbar: Sie stärkt das Bewusstsein für die Würde jedes Menschen, macht Ausgrenzung und Diskriminierung sichtbar und fördert Empathie sowie Verantwortung füreinander. Die Teilnehmenden lernen, dass Erinnerung nicht nur Rückblick ist, sondern eine Grundlage dafür, sich heute für Demokratie, Gleichberechtigung und den Schutz von Menschenrechten einzusetzen.

Gemeinsam mit dem professionellen Graffiti-Künstler Davis One erlernen die Jugendlichen die grundlegenden Techniken des Sprayens und entwickeln auf Basis eines lokalen Beispiels der Erinnerungskultur ein eigenes Motiv. Dieses greift historische Bezüge auf und verbindet sie mit aktuellen Fragen von Vielfalt, Zusammenhalt und gegenseitigem Respekt.

Die Workshops fanden am 09. März und am 10. März von 14:00 bis 18:00 Uhr statt.