Vortrag/Lesung

Vortrag Miriam Rürup: „Freiwillig aufgegeben“?

Mi. 27.04.22 18:00 Uhr

Großer Hörsaal im Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24, 20355 Hamburg

www.vfhg.de

Der Tempel in der Poolstraße als letztes sichtbares Relikt von 300 Jahren jüdisches Hamburg. Eine Geschichte der Verdrängung.

Im Zentrum steht der erste Tempelbau einer liberalen jüdischen Gemeinde von 1844 in der Neustadt, die bis um 1900 Kern des jüdischen Lebens war. Die heutige Ruine in einem Hinterhof ist der letzte bauliche Überrest einer fast 300-jährigen Geschichte. Sie zeigt, wie jüdisches Leben aus der Stadt-Topographie verdrängt wurde – im Nationalsozialismus wie in der städtischen Erinnerung bis zur Gegenwart. Ausgehend von diesem Beispiel kommen weitere Debatten um verdrängte Orte jüdischer Zeitgeschichte in Hamburg zur Sprache.

Prof. Dr. Miriam Rürup leitete bis 2020 des IGdJ in Hamburg und ist nun Direktorin des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien in Potsdam sowie Vorsitzende des Vereins TempelForum – Verein zum Erhalt und zur Öffnung der Tempel-Ruine in der Poolstraße.

Veranstalter

Mi 27.04.22

18:00 Uhr

Großer Hörsaal im Museum für Hamburgische Geschichte
Holstenwall 24
20355 Hamburg

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