Ausstellung zum Thema Widerstand »Was konnten sie tun?«

Im Rahmen der Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte zeigt das Museum für Hamburgische Geschichte die Wanderausstellung »Was konnten Sie tun?« der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Stiftung 20. Juli 1944. Die Ausstellung stellt die Biografien von 24 Widerstandskämpferinnen und Widerstandskämpfern vor, darunter Sophie und Hans Scholl, Georg Elser und den Hamburger Helmuth Hübener, der jüngste vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilte und hinge- richtete Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.

Die Ausstellung zeigt, wie vielfältig die Formen des Widerstands waren. Helmuth Hübener, Sophie und Hans Scholl verbreiteten Informationen ausländischer Rundfunksender, druckten Flugblätter und verteilten sie. Georg Elser versuchte, Hitler zu stürzen, um seine verbrecherische Herrschaft und den Krieg zu beenden. Andere halfen verfolgten Juden, Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeitern.

Die Website zur Ausstellung stellt ausführliches Material, Literatur und Links zur Verfügung. Zur Ausstellung ist ein Katalog erhältlich. www.was-konnten-sie-tun.de


Als Gesprächspartner:innen in Schulen können Angehörige von Widerstandskämpfer:innen aus Hamburg angefragt werden: anmeldung@gedenken-hamburg-mitte.de

Begleitend zur Ausstellung findet am 4. Mai 2022 um 9 Uhr im Metropolis Kino eine Schulvorstellung des neuen Filmes über Helmuth Hübener statt: »Vier gegen Hitler - Auf den Spuren der Helmuth-Hübener-Gruppe«.

Anmeldungen unter: info@kinemathek-hamburg.de